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Veranstaltungen des DHV-Landesverband NRW
 

Datum Ort

LSAO Probephase 1/2019
6./7. April 2019

LSAO Probephase 2/2019
14./15. September 2019

LSAO Probephase 3/2019
26./27. Oktober 2019
mit Konzert in Wuppertal

 

Logo-LSAOLandesSeniorenAkkordeonOrchester
Leitung: Sabine Kölz

Die erste Probephase für 2019 ist in:

Probephase 1
Akademie der Kulturellen Bildung
42857 Remscheid, Küppelstein 34

Download < Ausschreibung & Anmeldung >


12.-14. April 2019

Landesmusikakademie NRW in Heek
Ehrenamt in der Musik - und wie?!

Wochenendseminar mit folgenden Themen:

Freiwilligenkoordination
Motivation
Partizipation
Anerkennungskultur
Ehrenamtsfreundliche
Strukturen in der Vereinsarbeit

Darüber hinaus gibt es weiterführende Informationen zu Fortbildungen, Fachportalen, Literatur und Links rund um das Thema Vereinsarbeit.

Angesprochen sind alle, die in ihrem Verein schon etwas bewegen und andere für die Mitarbeit motivieren wollen. Interessierte, die Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit haben, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Anmeldeschluss: 12.04.2019

< Info & Anmeldung >


11. - 15. Juni 2019

 

45. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten

Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
42857 Remscheid, Küppelstein 34

LG1 „Experiences“ - mit Jürgen Farkas
Von konzertanter Originalmusik bis Pop-Jazz-Rock-Arrangements

LG2 „Illumination“ - mit Hans-Günther Kölz
Ein kombinierter Spiel- und Dirigierkurs – Spielen, aber auch die Möglichkeit eines parallelen Dirigierunterrichts; Kennenlernen neuer Literatur Zielgruppe: Spieler ab Mittelstufe, Dirigenten, Dirigier-Interessierte (Fortgeschrittene aber auch Einsteiger!)

LG3 „Gehobenes Orchesterspiel“ - mit Gerhard Koschel
“Aus meinem Notenschrank: Von Bach bis Mendelssohn - von Liszt bis Sibelius”
u.a.: Ouvertüre zum Oratorium “Paulus” von Mendelssohn-Bartholdy, 2. Ungarische Rhapsodie von Liszt, Die Czardasfürstin von Kalman, aus der “Karelia-Suite” von Sibelius

LG4 „Swing Swing Plus“ - mit Helmut Quakernack
Akkordeonisten musizieren wieder gemeinsam mit professionellen Orchestermusikern. Der Kurs befasst sich in Theorie und Praxis unterhaltsam mit der Geschichte des Ragtime, Dixieland, Swing, Bebop, TwoStep bis hin zum Rock'n Roll und verwandter Stilistik.
Dieser Lehrgang ist ausdrücklich auch für Musiker mit anderen Instrumenten offen!

LG5 „Das Innenleben des Akkordeons“ mit Tristan Kindel
Kleine (und große) Reparaturen selbst gemacht; Tipps und Tricks vom Profi.
Für Anfänger und Fortgeschrittene

Download < Ausschreibung >
Download < Anmeldung >
Nach Download kann das Anmeldeformular am Computer gespeichert und mit AcrobatReader ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Meldeschluss: 18. April 2019


 

 

Nähere Infos erhalten Sie bei einer unter Rubrik-Home angegebenen Adressen !


Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
 

wann-wie-wo-was Kinder- und Jugendveranstaltung

Bundeskinderschutzgesetz

 

Info zu Jugendarbeit und Nachwuchsförderung

Haben Sie Fragen/Anregungen?
Kontaktieren Sie die Landesjugendleiterin Martina Schubert.
Email: < Martina Schubert >

Download:

< Bundeskinderschutzgesetz >


 


 


Weitere Veranstaltungen und Ankündigungen
 

Datum Veranstaltung

Stellenausschreibung

Bewerbungsschluss ist der
03.03.2019

Landesmusikakademie NRW in Heek

Die Landesmusikakademie NRW sucht ab dem 01.07.2019 in Vollzeit mit
39,5 Wochenstunden unbefristet einen/eine

„BILDUNGSREFERENT*IN (M/W/D) MIT SCHWERPUNKT LAIENMUSIK“

Die Vergütung wird angelehnt an TV-L EG 13.
Der Wohnsitz sollte in der Nähe der Akademie genommen werden.

Gesucht wird eine Persönlichkeit für die Konzeption, Leitung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen für Multiplikator*innen im Bereich der Laienmusik (wie Registerführer*innen, Ausbilder*innen, Dirigent*innen, Chorleiter*innen) und die Entwicklung von Bildungsangeboten im Bereich Populäre Musik und Musik anderer Kulturen.

Bewerbungen bitte bis zum 03.03.2019 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.
Stellenausschreibung auch unter www.landesmusikakademie-nrw.de

< Download-Ausschreibung >


6. April 2019

19. Mai 2019

Akkordeon Festival MEISTER VON MORGEN

Junge Talente für Konzert in der Berliner Philharmonie gesucht!

Welcher Akkordeonspieler hat nicht schon einmal vom Auftritt auf der ganz großen Bühne geträumt mit hunderten Zuschauern und rauschendem Applaus?

Der Verein PANTONALE aus Berlin gibt jungen Talenten die Möglichkeit für einen Konzertauftritt in der Philharmonie. Seit fünf Jahren organisiert der PANTONALE e.V. das Berliner Akkordeonfestival „PHILHARMONIKA“. Dabei gibt es in den Musikschulen und Kulturhäusern der Stadt zahlreiche Konzerte mit weltbekannten und preisgekrönten Akkordeon-Künstlern. Höhepunkt ist jeweils das Gala-Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie, wo bereits Matthias Matzke, Tobias Morgenstern oder Grayson Masefield zusammen mit einem Streichorchester auf der Bühne standen.

Ab 2019 sollen auch junge Spieler ihre Chance auf den „großen Auftritt“ bekommen.

Am 6. April findet in der Paulus-Kirche in Berlin-Zehlendorf deshalb ein großer Akkordeon-Wettbewerb statt. Alle Spieler bis zu einem Alter von 19 Jahren können sich dafür bewerben. Vor einer Jury zeigen sie ihr Können. Am Abend des gleichen Tages ist ein Abschlusskonzert mit den besten Teilnehmern geplant. Nach diesem Konzert werden erneut zwei Teilnehmer ausgewählt und zum Gala Konzert in der Philharmonie eingeladen.

Am 19. Mai 2019 jährt sich zum 25. Mal die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Buenos Aires. Stargast des Konzerts in der Philharmonie ist deshalb der argentinische Bandoneonist Omar Massa. Die Schirmherrschaft für das Festival haben der Kulturattaché der Argentinischen Botschaft Emanuel Federico Sotelo und der Berliner Kultursenator Klaus Lederer übernommen.

Mehr Informationen zum Akkordeonwettbewerb in der Paulus-Kirche unter www.pantonale.com.
Anmeldeschluss ist der 23. Februar 2019

< Info >


31. August 2019
- 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Landesmusikrat NRW, Landesmusikakademie NRW e.V.
in Kooperation mit
Musikschule Leverkusen, Deutscher Harmonika Verband e.V.

Tango Nuevo - Das Spiel der Gegensätze auf dem Akkordeon!
- Brückenklang-Workshop in Leverkursen

Der Workshop widmet sich der Vermittlung spieltechnischer und interpretatorischer Tipps, um einen möglichst leidenschaftlichen, authentischen und lebendigen Tango auf dem Akkordeon zu spielen. Eine besondere Rolle kommt dabei der Musik Astor Piazzollas zu. Im Zentrum des Kurses stehen das Kennenlernen unterschiedlicher Balgtechniken sowie Akzent- und Betonungsmöglichkeiten. Der aus Ungarn-stammenden Akkordeonvirtuose Krisztián Palágyi weist langjährige Erfahrungen in diesem Genre auf.

Voraussetzung für die Teilnahme ist das Mitbringen eines eigenen Akkordeons. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welches Instrument Sie mitbringen und wie Sie Ihre Könnensstufe einschätzen.

Der Workshop kann kostenlos besucht werden. (Selbstverpflegung). Eine vorherige Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.

< Info & Anmeldung >


 


 


Seminarwochenende "Freude am Musizieren" mit Jochen Frericks
"Beim ersten Mal, da tut's noch weh"

Am Wochenende 18. bis 20. Januar 2019 hieß es in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid „Freude am Musizieren“. Knapp 30 Akkordeonisten hatten sich zum Wochenendlehrgang getroffen, um zu erfahren, dass gemeinsam zu musizieren noch mehr Freude macht als alleine Akkordeon zu spielen. Dozent Jochen Frericks verstand es bestens, alle mit einzubeziehen, ob schon erfahrene Orchestermusiker oder Anfänger, die gerade erst einige Monate Akkordeonunterricht hatten.

Am Freitag um 20 Uhr ging es los: zunächst auch mit rechter und linker Hand: Hören, einstimmig Spielen: "Beim ersten Mal, da tut's noch weh", zweistimmig Spielen: "Horch, was kommt von draußen rein"... In Frericks Koffer waren außerdem einige Orchestersätze mit bekannten Melodien und der Laptop, um ggf. für den einen oder anderen die passende Stimme zu schreiben.

Ergebnisse von "Freude am Musizieren"
Und am Sonntag um 14:30 Uhr - nach etwa zwölf Stunden Probenarbeit - gab es ein kleines "Abschlusskonzert" für sechs Fans, darunter die Organisatoren des Lehrgangs, Landesleiter des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen Matthias Hennecke und Inge Gerigk, den Bezirksvorsitzenden Ruhr Andreas Focks. Auf dem Programm standen Werke und Arrangements des Dozenten: die konzertante, "entkitschte" Paraphrase "Wolfgangsee-Studien" über bekannte Melodien aus der Operette "Im weißen Rössl am Wolfgangsee", der Sommer-Hit 2018 "Bella Ciao" mit einem lyrischen Tango-Teil und - last not least - eine Volkslied-Bearbeitung von "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", dem Lied der Loreley. Eine beeindruckende Leistung, wie Jochen Frericks aus den Teilnehmern ganz unterschiedlichen Niveaus ein veritables Orchester geformt hat, bei dem auch die Anfänger gut mitmachen konnten, auch wenn sie nicht alle Tipps und Erklärungen des Dozenten sofort in die Finger umsetzen konnten.

Gearbeitet hatte man noch an weiteren Volkslied-Bearbeitungen, an einer Ouvertüre frei nach Mozart, Beethoven und Bizet, an Mozarts "Ave verum corpus", an "Orion light" nach der Musik zur Fernsehserie "Raumpatrouille Orion", einem "Lied For Speed" nach Michael Jackson sowie "Béla" frei nach Béla Bartok.

Tolle Oberkrainer-Combo in der Kellerbar
Zu einem Wochenendlehrgang gehören auch die Abende in der Kellerbar - am ersten Abend unterhielt ein Kölner Chor, der zur gleichen Zeit dort eine Probephase abhielt, und am zweiten Abend sorgte eine Oberkrainer-Combo für beste Stimmung. Dominik Focks hatte zwei Kumpels und Alexander Weisbecker eingeladen, um Stimmung mit Musik im Stile von Slavko Avsenik zu machen. Und das kam auch bei den anderen beiden Gruppen in der Akademie an!

Meinungsaustausch Jugendarbeit

Die Akademie Remscheid liegt zentral in Nordrhein-Westfalen und ist deshalb ein idealer Ort, um einen Meinungsaustausch zum Thema Jugendarbeit zu organisieren - insbesondere, wenn zur gleichen Zeit Fortbildungslehrgänge für Akkordeonisten dort stattfinden. Ein interessantes Networking-Treffen fand am 19. Januar statt, zu dem die Landesjugendleiterin Martina Schubert eingeladen hatte.
Zwölf Teilnehmer diskutierten angeregt über die Probleme und Möglichkeiten, in Schulen Fuß zu fassen, um Kinder für den Akkordeonunterricht zu gewinnen - dabei ist der direkte Weg zur Schulleitung manchmal nicht so erfolgreich wie z.B. ein Umweg über den Bürgermeister, das Schulamt, Sozialarbeiter, den Trägerverein der Offenen Ganztagsschule, den Förderverein...

Es wurde über die Fördermöglichkeiten informiert: mit dem NRW-Programm JeKits, durch den Landesmusikrat - sowohl im Rahmen der Förderung aus Wettspielerträgen als auch für Leuchtturm-Projekte, mit dem Programm "Musik für alle" der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände im Rahmen des Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung", über Angebote der SparDa West, der Sparkassen, der Deutschen Bank...

Bedenklich ist es, dass die Hochschule für Musik und Tanz Köln das Studium mit Hauptfach Akkordeon ab 2020 einstellt, denn wenn Nachwuchs generiert wird, müssen auch geeignete Ausbilder zur Verfügung stehen.
Wichtig ist auch, bei Ensembleproben, die Eltern mit einzubeziehen, z.B. durch ein parallel stattfindendes Eltern-Cafe oder einen Koch-Event, der durch gemeinsames Essen danach auch den Zusammenhalt stärken kann.
Die Arbeit mit Kindern erfordert immer einen langen Atem und eine hohe Frustrationstoleranz. Allerdings bringt das Geschätztwerden von den Schülern eine tolle Befriedigung, denn es zeigt, dass durch den Musikunterricht den Kindern für ihr Sozialleben etwas mitgegeben wird, auch wenn der musikalische Erfolg nicht immer befriedigend ist.

Das nächste Treffen - hoffentlich mit mehr Vereinsvertretern - ist geplant für den 15. Juni 2019 im Rahmen des Fortbildungslehrgangs für Akkordeonisten in Remscheid in der Pfingstwoche.

< Artikel auch in "Rheinische Anzeigenblätter" >

Text und Foto: Anita Brandtstäter

Fotogalerie > hier

Freude am Musizieren

 


Eine neue Schulung für Vereinsvorstände

12. Januar 2019
"Ehrenamt in der Musik - und wie! - Wege in eine erfolgreiche und motivierte Vereinsführung", so hieß eine Schulung in den Räumlichkeiten des Chorverbandes NRW in Dortmund. Koordiniert wurde der Orientierungstag von Bernhard van Almsick von der Landesmusikakademie NRW. Gastgeberin war Susanne Läge von der Sängerjugend im Chorverband NRW.

Im Vorbereitungsteam waren vom Deutscher Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen Andreas Focks, Claus Franke und Martina Schubert.

Ein Impulsreferat zur Organisationsentwicklung im Musikverein hielt Matthias Laurisch von der Deutschen Bläserjugend: Wie ist eine passfähige Struktur? Gibt es Ziele? Wie sieht die Willkommens- und Anerkennungskultur aus? Wie klappt der Know-How-Transfer?

Drei Teilnehmer - aus einem Chor, einem Liebhaberorchester und dem Akkordeonorchester Akkordeonklänge Vest Recklinghausen - stellten Praxisbeispiele aus ihren Vereinen vor.

In einem World-Café widmete man sich dann den Fragen: Welche Voraussetzungen brauchen Menschen, um sich ehrenamtlich zu engagieren - sowohl persönlich als auch an Rahmenbedingungen? Was brauchen Ehrenamtler in der heutigen Zeit konkret, um ihre Aufgabe zu erfüllen?

Schließlich wurde gesammelt, welche Themenbereiche eine weitere Fortbildung hin zu einer ehrenamtsfreundlichen und motivierten Vorstandsarbeit umfassen sollte. Und Eva Luise Roth stellte kurz das Angebot des Landesmusikrat NRW vor.

Herzlichen Dank für einen guten Networking-Tag in angenehmem Klima - mit viel Bestätigung, aber auch konkreten Anregungen, z.B. eine Vereins-Leitbild zu entwickeln...

Text und Foto: Anita Brandtstäter

LJAO

 


LandesJugendAkkordeonOrchester NRW virtuos im Rathaussaal Köln-Porz

14. Oktober 2018
Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Gerhard Koschel beeindruckte in seinem Konzert im Porzer Rathaussaal. Im Zentrum des Konzertes stand das Programm für den Wettbewerb für Auswahlorchester im November 2018 in Trossingen. "Da müssen Sie jetzt durch," meinte Koschel scherzhaft, der gut gelaunt und kompetent durch das anderthalbstündige Programm ohne Pause führte. Als Pflichtstück präsentierten die zwanzig Musiker "Unter den Himmeln" von Peter Hoch, eine dreisätzige Suite, mit der der Komponist mit Mitteln der Neuen Musik die Schwierigkeit charakterisiert, in der heutigen Zeit zu leben - mit Kontrasten zwischen Resignation und Lebensfreude. "Und jetzt wird es schöner", versprach Koschel in der Anmoderation der "Variationen für Akkordeonorchester" von Rudolf Würthner, ein klassisch komponiertes Originalwerk des legendären Leiters des Profi-Orchesters des Hauses Hohner, das gespickt ist mit technischen Schwierigkeiten, aber auch viel Raum für lyrische Melodien und Musikalität lässt.
Das übrige Programm bestand aus "klassischen" Werken von Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts, die für Akkordeonorchester arrangiert wurden. Ballettmusik von Paul Dukas aus "La Péri" und Aram Chatjaturjan aus "Maskerade", Orgelmusik von Louis Vierne und die an die Tradition von Haydn anknüpfende, fröhliche "Symphonie classique" von Sergei Prokofjew, mit modernen musikalischen Mitteln verfeinert. Koschel ließ die Musik mit einem ausgewogen und gut besetzten Orchester so klingen, dass man vergessen konnte, dass sie für Sinfonieorchester geschrieben wurde. Die gut 80 Zuhörer verlangten nach Zugaben - und so freuten sich die Musiker, wieder einmal den "U Dance" von Motion Trio mit Sonnenbrillen zu präsentieren.
Foto und Text: Anita Brandtstäter

LJAO

 


Landes-Senioren-Akkordeon-Orchester NRW konzertierte in Köln-Riehl

23. September 2018
Ende 2014 wurde auf Initiative von Matthias Hennecke, Vorsitzender des Deutscher Harmonika-Verband e.V. Nordrhein-Westfalen, das LandesSenioren-Akkordeon-Orchester 60+ gegründet und unter Leitung von Sabine Kölz, Akkordeonlehrerin und Dirigenten aus der Musikstadt Trossingen, aufgebaut.
Die Mitglieder dieses Klangkörpers sind alle Senioren über 60 Jahre. Sie kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen - aus dem Münsterland, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Siegerland, aus der Region um Köln... Geprobt wird an mehreren Wochenenden im Jahr ganz intensiv. Ihr Debut gab das Orchester am 6. September 2015, als die Musiker die Preisverleihung des Landesmusikfests in Recklinghausen musikalisch umrahmten.
In zwei Probenphasen 2018 im Juli in Oer-Erkenschwick und im September in Remscheid wurde ein unterhaltsames Repertoire aus dem Bereich Filmmusik und Musical erarbeitet, das danach bei einem Konzert in Köln-Riehl im Festsaal der Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH im Rahmen des Seniorentreff Riehl präsentiert werden sollte.
Leider war Sabine Kölz bei der zweiten Probenphase durch Krankheit verhindert, so dass Matthias Hennecke, der auch das Erstes Kölner Akkordeon-Orchester 1935 e.V. leitet, einspringen musste, was auch souverän gelang. Eine gute Stunde Musik hatte das Orchester vorbereitet - insgesamt zehn verschiedenartige Titel. Mit dem "Good Mood Waltz" von Oliver Tomkin ging es gut gelaunt los. Etwas konzertanter war das Arrangement der "Sinfonia per un addio" von Rondo Veneziano. Ein wunderschönes Arrangement von Wolfgang Ruß von zwei Abendliedern gefiel auch gut, genauso wie "Tango Fieber" von Jürgen Schmieder mit "Klapper-Effekten", an denen die Zuhörer Spaß hatten.
Zum Mitsummen luden die Filmmusik "Karl Mai Suite" von Martin Böttcher, das Medley "Spiel mir das Lied vom Tod" von Ennio Morricone, der "Baby Elephant Walk" aus "Hatari" und "Moon River" aus "Frühstück bei Tiffany" von Henry Mancini ein. Und beim Mitternachtstango "Tanze mit mir in den Morgen" von Gerhard Wendland erwiesen sich viele Zuhörer sogar als textsicher. Zum Geburtstag von Romy Schneider - sie wäre am Sonntag 80 geworden - präsentierten die Musiker den Song "Ich gehör nur mir" aus dem Musical "Elisabeth", der ebenfalls begeistert aufgenommen wurde.
Die Veranstaltungsleiterin Tina Damm freute sich über einen gelungenen Konzertnachmittag und dankte sowohl dem Dirigenten als auch Winfried Haushalter, Vorsitzender des Ersten Kölner Akkordeon-Orchesters, der die Idee dazu hatte - nach einem schwungvollen Walzer als Zugabe.

LandesSeniorenAkkordeonOrchester
Fotos und Text: Anita Brandtstäter

 


13. LandesMusikFest NRW

Viele hervorragende Leistungen beim Landesmusikfest Nordrhein-Westfalen

Am 24. Juni 2018 hat der Deutsche Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen ein tolles Landesmusikfest in der Musikschule der Stadt Leverkusen veranstaltet.
Beim Abschlusskonzert mit Preisverleihung in der Christuskirche konnte Landesleiter Matthias Hennecke gleich zwei Tagessieger mit der Maximalpunktzahl von 50 verkünden: das Akkordeon-Orchester Recklinghausen unter Leitung von Tobias Dalhof in der Kategorie Erwachsene Oberstufe - mit den Werken "Rhapsody" von Hancock, "Panomera" des musikalischen Leiters und "Karneval" von Scott - sowie das Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935 e.V. unter Matthias Hennecke in der Kategorie Erwachsene Höchststufe - mit den Sätzen "Uranus" und "Jupiter" aus "The Planets" von Holst. Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen.
Das Konzert wurde vom bestens aufgelegten LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Gerhard Koschel äußerst virtuos gestaltet, mit Orgelmusik von Louis Vierne, den "Variationen für Akkordeonorchester" von Rudolf Würthner und unterhaltender Klassik von Prokofjew und Chatschaturjan. Als Zugabe gab es noch den "U-Dance" von Motion Trio, bevor es dann zur Preisverleihung ging.
Bei den Nachwuchs-Formationen wurde zweimal das Prädikat "hervorragend" vergeben für das Schülerorchester des Akkordeon-Spielkreises Niederkassel unter Elena Taran und für das Jugend-Akkordeon-Orchester der Musikschule Düren unter Peter Lohmar.
In der Kategorie Erwachsene Mittelstufe trat nur Datastico an, ebenfalls unter Leitung von Tobias Dalhof", und erreichte unter anderem mit der Uraufführung von "Pantheor" das Prädikat "hervorragend". Sieben Orchester maßen sich in der Erwachsene Oberstufe: für hervorragende Leistungen wurden außerdem das Erste Essener Akkordeon-Orchester unter Peter Lohmar (2.), das Akkordeon-Orchester Königswinter unter Stefan Dörrenbacher (3.) und das Akkordeon-Orchester Ruppichteroth unter Ulrich Stommel (4.) geehrt. Bei den Orchestern der Höchststufe gab es nur hervorragende Leistungen - auch für das 1. Dürener Akkordeon-Orchester unter Andrea Nolte (2.) und für das Emscherland Akkordeon-Orchester Herne unter Martin Dejnega (3.). Ebenfalls mit "hervorragend" wurde das Profi-Ensemble der Höchststufe aus Düren unter Leitung von Andrea Nolte bewertet.
Herzlichen Dank an Andrea Nolte vom Bezirk Mittelrhein, die die Verantwortung für die Ausrichtung hatte und mit den Akkordeon-Orchestern Monheim-Baumberg und Bayer Leverkusen eine reibungslose und angenehme Veranstaltung organisiert hat.
Im Foyer konnten die Teilnehmer und Besucher außerdem neue Akkordeons ausprobieren und in einem reichhaltigen Notenangebot stöbern. Die Akkordeon Profis mit Tristan Kindel und Aleš Slivnik sowie der Amusiko Musikverlag und der Heck Musikverlag waren vertreten.

Akkordeon-Orchester Recklinghausen unter Tobias Dalhof
Akkordeon-Orchester Recklinghausen unter Tobias Dalhof

 

Erstes Kölner Akkordeon-Orchester 1935 unter Matthias Hennecke
Erstes Kölner Akkordeon-Orchester 1935 unter Matthias Hennecke

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

Download < Wertungsergebnisse >

Hier noch ein Fotoalbum < hier >

 


The Naked Accordion

Brückenklang-Workshop mit Krisztián Palágyi

"Brückenklang“, das Programm zur „Kulturellen Vielfalt der musikalischen Breitenkultur“ des Landesmusikrat NRW e.V., möchte mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Impulse zur Brückenbildung in der Laienmusik Nordrhein-Westfalens setzen. Bis Ende 2019 werden unterschiedliche Maßnahmen angeboten und gefördert, so z.B. Fortbildungen und Workshops für Laienmusiker sowie Leiter von Ensembles in Bezug auf interkulturelle Inhalte und regelmäßige Begegnungsforen.
Projektleiterin Anika Mittendorf hatte in diesem Rahmen einen Halbtages-Workshop "The Naked Accordion" mit Krisztián Palágyi in der Musikschule der Stadt Leverkusen ausgeschrieben. Dieser Workshop widmete sich der „nackten Wahrheit“ des Akkordeons. Der in einer ungarischen Familie in Serbien aufgewachsene Dozent erläuterte die Entwicklung des Instruments von der mittel-europäischen Volkstradition bis hin zur zeitgenössischen Musik musikalisch. Er hatte Ensemble-Arrangements vom ungarischen Csárdás bis zur Balkan-Folklore mitgebracht. Sowohl in Serbien als auch in Ungarn ist das Akkordeon aus der Musik nicht wegzudenken. Der Dozent gehört zu den vielseitigsten Akkordonisten und ist Mitglied des Ensemble 87, Duo Accordarra und der Jungen Deutsche Philharmonie. Studiert hat er bei Edwin Buchholz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
12 Teilnehmer ganz unterschiedlichen Alters - von Kindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen - nutzen die Gelegenheit miteinander zu musizieren. Unterstützt wurden sie noch vom inzwischen pensionierten Akkordeonlehrer der Musikschule Ludovit Stranianek, der dem Ensemble mit einem verstärkten Zungenbass die richtige Erdung gab. Die Noten wurden zunächst einzeln, ggf. mit Unterstützung des Dozenten und Lehrers erarbeitet, dann probierte man das Zusammenspiel: Melodie, ggf. in Terzen zweistimmig, und Begleitung plus Bass. Als erstes probte man die technische einfacheren ungarischen Stücke: Szatmari Verbunkos, Szatmari Csardas und Szatmari Friss Csardas, erst stückweise und dann sogar als Medley mit Temposteigerung. Nach einer Pause widmete man sich dem "Moravac Kolo", einem schnellen Tanz mit vielen für Balkanmusik typischen Verzierungen.
Für die Gipsy-Musik "Legenyes" reichte die Zeit nicht mehr. Dafür machte man ein kleines "Abschlusskonzert" und spielte für die Videokamera sowohl den Kolo als auch den schnellen Schluss-Csardas. Herzlichen Dank an einen bereichernden Workshop mit schöner Musik an den tollen Dozenten.
Wer sich für die weiteren Brückenklang-Angebote interessiert:
Am 1. September gibt es einen Halbtages-Workshop "Rhythmen aus dem Orient" in der Lutherkirche (Köln): theoretisches Grundwissen über gerade und ungerade Rhythmen, Taktartwechsel und Verrückungen von Schwerpunkten in der türkischen Musik und mehrstimmiges Ensemblespiel.
Am 13. Oktober findet das „Balkan Beats“ Konzert & World Beat Party Bonn in der Brotfabrik Bonn statt: Balkan-Klänge aus Serbia, Gypsy, Bosnia, Croatia und Macedonia werden von rund 40 jungen Talenten der Blechbläserszene NRW präsentiert, dem Orkestar Avangard Brass Band Deutschland unter Enis Ibraimovski.

Workshop mit Krisztian Palagy

Foto: Anika Mittendorf, Text: Anita Brandtstäter

 


44. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid 2018

Remscheid war wieder eine Reise wert!

Es ist seit elf Jahren gute Tradition, dass ich im Auftrag der Verantwortlichen des Deutscher Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen in alle Kurse der Fortbildungslehrgänge für Akkordeonisten in Remscheid gehe und ein paar Impressionen von der Probenarbeit mit der Kamera einfange und darüber für die Harmonika International schreibe. Der 44. Fortbildungslehrgang 2018 bot wieder interessante Lehrgänge und tolle Dozenten:

• Lehrgang 1 „Facetten“ – neue Werke von und mit Wolfgang Russ, von konzertanter Originalmusik bis Pop-Jazz-Rock-Arrangements,
• Lehrgang 2 „Episodes“ – mit Hans-Günther Kölz und Bernhard van Almsick, ein kombinierter Spiel- und Dirigierkurs für Fortgeschrittene und Einsteiger,
• Lehrgang 3 „Gehobenes Orchesterspiel“ – mit Silke D'Inka, Kompositionen und Bearbeitungen aus allen Bereichen der Musik,
• Lehrgang 4 „Akkordeon trifft Sinfoniker“ – mit Helmut Quakernack, für Akkordeonisten gemeinsam mit professionellen Orchestermusikern mit Holzbläsern,
• Lehrgang 5 „Das Innenleben des Akkordeons“ - mit Tristan Kindel und Wolfgang Fachmann, kleine und große Reparaturen, für Anfänger und Fortgeschrittene.

Zum Abschluss am Samstag präsentierten sich die Lehrgangsorchester gegenseitig eine Auswahl der während der Pfingstwoche erarbeiteten Musikstücke. Höhepunkt war "Colors" von Slavko Suklar, gespielt vom Orchester des Kurses "Gehobenes Orchesterspiel" unter Leitung von Silke D'Inka, die zum ersten Mal als Dozentin in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW war. Die Musiker brachten auch noch "leichtere Kost" dar mit den Kompositionen "Dragon Fight" von Otto M. Schwarz, von Wolfgang Pfeffer aus der Blasmusik übertragen, und "Excercis" des russischen Komponisten Oleg Gamajunov, von der Leiterin für Akkordeonorchester arrangiert.
Daneben stellten die Lehrgänge "Facetten" von Wolfgang Ruß und "Episodes" von Hans-Günther Kölz und Bernhard van Almsick großartige Kursergebnisse vor. Letzterer war insbesondere an Dirigenten - Fortgeschrittene und Einsteiger - gerichtet, so präsentierten auch vier Teilnehmer die drei Sätze der Suite "2012" von Ian Watson und den "Heavy Tango" von Richard Galliano. Die beiden Kursleiter dirigierten die preisgekrönte Originalkomposition "Episodes sur une image" von Kölz und "als Zugabe" "Salmambo", ebenfalls von Martin Kopf und Hans-Günther Kölz. Wolfgang Ruß präsentierte selbst seine preisgekrönte Suite "Facetten", ein von ihm zusammengestelltes "Musical-Mix" und - last not least - sein Arrangement eines Swing-Klassikers "Don't Be That Way" von Benny Goodman und Edgar Sampson, bekannt durch ein legendäres Konzert 1938 in der Carnegie Hall.
Auch in diesem Jahr hat der Lehrgang Ensemble Plus sein erarbeitetes Programm - 45 Minuten - am Freitagabend vorgestellt. Das Plus der 9 Akkordeonisten unter Leitung von Helmut Quakernack waren vier Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln Abteilung Wuppertal mit Querflöte, Oboe, Klarinette und Fagott. Das Spektrum reichte von einen „Concerto“ von Rondo Veneziano über Originalkompositionen von Wolfgang Ruß und Hans Günther Kölz wie „Facetten“ und „KlezzMotion“ und eine Komposition für Sinfonieorchester „Ulysses“ von Rainer Fabich bis zu einem Tango nuevo von Richard Galliano und einem Swing über Pachelbels Kanon.

Die Teilnehmer trafen sich außerdem zu einigem Gesamtveranstaltungen: Am Pfingstdienstag eröffnete Landesleiter Matthias Hennecke den Lehrgang für Akkordeonisten in Remscheid. Musikversand und Verlagsgruppe Jetelina Akkordeonmusik - Inhaberin Marika Jetelina und Franz Thews - waren am Donnerstag und Freitag mit einer großen Notenausstellung vertreten. Außerdem erläuterte Wolfgang Fachmann in einem Mittags-Plenum die Problematik der Stimmung eines chromatischen Akkordeons.

Sehens- und vor allem hörenswert war das Rahmenprogramm:

Young_Talents

Hans-Günter Kölz bringt traditionell immer „Young Talents“ vom Hohner-Konservatorium Trossingen mit. Drei seiner Studenten - Stefan Bauer, Marit Baumann und Monja Heuler - gestalteten einen abwechslungsreichen Abend-Workshop mit Musik vom Barock über Klassik und Originalkompositionen bis zu Jazz-Standards und Tango - als Solisten mit Akkordeon und Chromonika, im Trio oder begleitet von ihrem Dozenten.

Willy_Ketzer

Der zweite Abend-Workshop war einem großen Schlagzeuger gewidmet. Willy Ketzer erzählte viele Anekdoten aus der Profi-Musikszene: mit Paul Kuhn , Toots Thielemanns, Helge Schneider... aus seinem Buch „Am Grab gibt‘s keine Steckdose“. Und er hatte eine Klasse Jazz-Combo dabei: Hans-Günther Kölz, Akkordeon; Matthias Anton, Saxophon, und Wolfgang Ruß, Bass. Zu hören gab es Jazz-Standards wie "Satin Doll" oder "Caravans" in besonderem Arrangement!

Musikkabarett_Bialas-Dalhof

Am dritten Abend haben die Teilnehmer gelernt, wie man eine Gesangsschülerin als Notenumblätterin „nutzen“ kann, wenn man den Czardas von Monti noch nicht auswendig kann. Das war die letzte Nummer eines vergnüglichen Abends mit dem schrägen Kabarett-Duo Bialas & Dalhof Musikkabarett.

Tango_del_Sur

Den letzten Abend-Workshop gestaltete dieses Jahr kein Akkordeonorchester, sondern das Ensemble Tango del Sur mit dem in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW bekannten Akkordeonisten Heinz Hox, Klavier: Ludger Ferreiro, Gitarre: Bojan Vuletic, Violine: Marie Zernack, Bass: Thomas Falke. Es gab vorwiegend Tango Nuevo von Astor Piazzolla wie die "Milonga del Angel", aber auch Pablo Ziegler wie "Desde otros Tiempos" und Lalo Schifrin wie "Tango del Atardecer", und zum Abschluss klassischen Tango der argentinischen Tango-Orchester, z.B. „Corralera“ oder "Don Augustin Bardo". Alles ein Ohrenschmaus!

Remscheid war wieder eine Reise wert!

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

Fotogalerie von Anita Brandtstäter > hier

 


Landesvorentscheid NRW 2018 in Düren

Viele hervorragendse Akkordeonschüler!

Tolle Leistungen beim Landesvorentscheid des Akkordeon-Musik-Preises für Nordrhein- Westfalen gab es am Sonntag, 18. Februar 2018, bei den Wertungsspielen in verschiedenen Kategorien in der Musikschule Düren. Alle Kinder und Jugendlichen hatten viel geübt und waren von ihren Lehrern bestens vorbereitet worden. Deshalb gab es auch durchgehend hervorragende, ausgezeichnete und sehr gute Leistungen! Einige Teilnehmer traten auch in mehreren Kategorien an, z.B. Solo und Duo oder Solo und Ensemble. Der Vorentscheid Nordrhein-Westfalen wurde vor Ort von der Musikschule Düren und dem Akkordeonorchester Düren in Kooperation mit dem Deutschen Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. hervorragend organisiert.

In der Kategorie Akkordeon-Solo Standardbass traten neun junge Solisten an: in der Altersgruppe 1 sechs, in der Altersgruppe 2 zwei und in der Altersgruppe 3 einer. Für sie gab es fünfmal hervorragend und viermal ausgezeichnet. Bestes Ergebnis mit 48 Punkten erzielte Niklas Meckl (Altersgruppe 2) mit Werken von von Knorr, Valpolla und Zilcher.

In der Kategorie Akkordeon-Solo gab es fünf Wertungen in der Altersgruppe 1, fünf Wertungen in der Altersgruppe 2, vier Wertungen in der Altersgruppe 3 – alle mit hervorragend, vier Wertungen in der Altersgruppe 4 – alle mit hervorragend – sowie drei Wertungen in der Altersgruppe 5. Dabei wurde einmal sehr gut, fünfmal ausgezeichnet und 15-mal hervorragend vergeben. Bestes Ergebnis erzielte Jacob Niller (Altersgruppe 5) mit 50 Punkten und Werken von Jacobi, Scarlatti und Bentzen. Zwei Teilnehmer gab es in der Kategorie Akkordeon-Solo Popularmusik, beide spielten ausgezeichnet.

Je drei Duos spielten in der Altersgruppe 1 und 2, eins in der Altersgruppe 5. Sie erzielten als Prädikate zweimal sehr gut, dreimal ausgezeichnet und zweimal hervorragend. Das beste Duo kam aus der Kategorie 1: Martino Codognotto und Ante Kolak erspielten sich 47 Punkte mit der Suite Nr. 1 von Jekic.

In der Kategorie Kammermusik gab es jeweils eine Formation in den Altersgruppen 2 bis 5. Es wurde mit Violine, Saxophon und Blockflöte gespielt, außerdem trat ein Quartett mit Akkordeon, zwei Violinen und einem Cello an. Dafür gab es einmal sehr gut, zweimal ausgezeichnet und einmal hervorragend. Das beste Kammermusik-Ensemble war das Duo Isabel Strathmann, Akkordeon, und Linn Bennhardt, Blockflöte, die in der Altersgruppe 5 Werke von Kapr, Vivaldi und Hermosa spielten und dafür 48 Punkte bekamen.

Schließlich traten noch drei Ensembles an: in der Altersgruppe 2/3 spielten junge Musiker mit sechs Akkordeons, einem Zungenbass und einem Schlagzeug Werke von Jekic und Matuszewski. In der Altersgruppe 4/5 traten zwei Trios an. Insgesamt wurde einmal sehr gut und zweimal ausgezeichnet vergeben.

In einer schönen Abschlussveranstaltung mit dem LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Gerhard Koschel wurden die Medaillen und Urkunden verteilt. Bis auf zwei Duos, eine Kammermusik-Formation, ein Ensemble und einen Solisten schafften alle – ab Altersgruppe 2 – die Qualifikation für den Bundeswettbewerb vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 in Bruchsal, eine schöne Großveranstaltung des Deutschen Harmonika-Verbandes. Die Ergebnisse sind auf der Website des DHV NRW veröffentlicht: https://www.dhv-nrw.de/news.html

Siegerehrung

Bevor Musikschulleiterin Andrea Nolte die Wertungen bekannt gab, spielten das LJAO nach einer Fanfare von Dukas die Egmont-Ouvertüre von Beethoven, das Divertimento von Dobler und den Danza final aus "Estancia" von Ginastera. Und das begeisterte Publikum erklatschte sich noch eine Zugabe, den Galopp aus Maskerade von Chatchaturjan.

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen besteht seit 1986. Es wird gefördert vom Ministerium Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über den Landesmusiktrat NRW und vom Deutscher Harmonika-Verband NRW. Für 2018 wurde Gerhard Koschel als Dirigent gewonnen. Es wird ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Würthner, Hoch, Vierne, Chatschaturjan, Prokofieff und Dukas einstudiert. Außerdem bereitet man sich auf den Deutschen Auswahlorchester-Wettbewerb der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. am 10./11. November in Trossingen vor. Erklärte Ziele des Orchesters sind unter anderem die Förderung der musikalischen und technischen Fortbildung ausgewählter Laienmusiker und Musikstudenten sowie die Verbreitung zeitgenössischer Original-Literatur bei repräsentativen Veranstaltungen.

LJAO-NRW

Probenphasen sind Ende April, Mitte Juni, Mitte September und Mitte Oktober. Interessenten im Alter von 16 bis 26 Jahren - z.B. die Akteure beim Akkordeon-Musik-Preis - können sich bei Peter Lohmar melden.

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

 


AMP - Akkordeon Musik Preis
Landesentscheid NRW 2018 in Düren

Am 18. Februar 2018 fand der Landesentscheid NRW für den Akkordeon-Musik-Preis in Düren statt.

Zur Abschlussveranstaltung spielte das LandesJugendAkkordeonOrchester NRW unter der Leitung Gerhard Koschel. Es besteht seit 1986 und wird gefördert vom Ministerium Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Deutscher Harmonika-Verband e.V. NRW und sucht neue Mitglieder im Alter von 16 bis 26 Jahren.

Download < Ergebnisliste >

 


 

 

 

 
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