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Veranstaltungen des DHV-Landesverband NRW
 

Datum Ort

22.-26. Mai 2018

 

44. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten

Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
42857 Remscheid, Küppelstein 34

LG1 „Facetten“ - neue Werke von und mit Wolfgang Russ
Von konzertanter Originalmusik bis Pop-Jazz-Rock-Arrangements

LG2 „Episodes“ - mit Hans-Günther Kölz und Bernhard van Almsick
Ein kombinierter Spiel- und Dirigierkurs – Spielen, aber auch die Möglichkeit eines parallelen Dirigierunterrichts; Kennenlernen neuer Literatur Zielgruppe: Spieler ab Mittelstufe, Dirigenten, Dirigier-Interessierte (Fortgeschrittene aber auch Einsteiger!)

LG3 „Gehobenes Orchesterspiel“ - mit Silke D'Inka
Kompositionen und Bearbeitungen aus allen Bereichen der Musik

LG4 „Akkordeon trifft Sinfoniker“ - mit Helmut Quakernack
Nach dem großen Anklang 2017 wird Helmut Quakernack auch in 2018 einen Lehrgang für Akkordeonisten gemeinsam mit professionellen Orchestermusikern anbieten. In entspannter Atmosphäre wird Literatur verschiedener Genres (Klassik, Folklore, Pop, Originalmusik) einstudiert. Durch die Vielfalt der Klangfarben der Originalinstrumente ergeben sich für Akkordeonisten ganz neue Aspekte der musikalischen Gestaltung.

LG5 „Das Innenleben des Akkordeons“ mit Tristan Kindel
Kleine (und große) Reparaturen selbst gemacht; Tipps und Tricks vom Profi.
Für Anfänger und Fortgeschrittene

Download < Ausschreibung >
Download < Anmeldung >
Nach Download kann das Anmeldeformular am PC gespeichert und mit AcrobatReader ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Meldeschluss: 31. März 2018


24. Juni 2018

13. LandesMusikFest DHV-NRW
für Akkordeon - Orchester und - Ensembles mit Wertungsspielen
in der Musikschule der Stadt Leverkusen

Download: < Ausschreibung >

Anmeldeschluss ist der 20.01.2018

Download: < Wertungsspielordnung >


LSAO Probephase 1/2018
14./15. Juli 2018

LSAO Probephase 2/2018
22./23. September 2018

Logo-LSAOLandesSeniorenAkkordeonOrchester
Leitung: Sabine Kölz

Die nächsten Probephasen für 2018 sind in:

Probephase 1
Salvador-Allende-Haus, Haardgrenzweg 77
45739 Oer-Erkenschwick

Probephase 2
Akademie der Kulturellen Bildung
42857 Remscheid, Küppelstein 34
(nachmittags, im Anschluß an die Probephase)
Konzert in Köln (Riehl)



1. Phase 15.-16.09.2018
2. Phase 27.-28.10.2018

 

D1/D2 Lehrgang für Akkordeonisten 2018

Tagungs- und Gästehaus „Alte Schule“ Bockholter Straße 385, 45659 Recklinghausen

Wir laden alle interessierten Spielerinnen und Spieler unter Ihnen zu einem kombinierten Grundlagen-Lehrgang der Stufen D1 + D2 ein.

Um an diesem Lehrgang teilzunehmen, reichen bereits Grundkenntnisse im Instrumentalspiel (z.B. ab der Literatur der DHV-Elementarstufe) völlig aus.

Jeder, der seine Fähigkeiten im Instrumentalspiel verbessern und seine musikalischen Erfahrungen erweitern möchte, ist herzlich zu diesem Lehrgang eingeladen.

Der Lehrgang umfasst musiktheoretische Inhalte, von der Notenschrift über musikalische Fachausdrücke, Registrierungen und Klangkombinationen bis hin zu gebräuchlichen Rhythmen und Taktarten.

Schwerpunkt wird der praktische Teil, das Instrumental- und Ensemblespiel, sein. Hierbei stehen dann unterschiedliche Spieltechniken, Probenphasen und vor allem das Zusammenspiel in der Gruppe im Vordergrund.

Download < Ausschreibung >
Download < Anmeldung >

Anmeldeschluss: 30. Juli 2018

Nach dem Download kann das Anmeldeformular am PC direkt ausgefüllt, ausgedruckt und bei Bedarf auch mit allen Eingaben als pdf gespeichert werden (AcrobatReader).


1. Phase 19.-20.01.2019
2. Phase 09.-10.03.2019

 

D3 Lehrgang für Akkordeonisten 2019

Tagungs- und Gästehaus „Alte Schule“ Bockholter Straße 385, 45659 Recklinghausen

Wir laden alle interessierten Spielerinnen und Spieler unter Ihnen zu einem Aufbau-Lehrgang der Stufe D3 ein.

Jeder, der seine Fähigkeiten im Instrumentalspiel verbessern und seine musikalischen Erfahrungen erweitern möchte, ist herzlich zu diesem Lehrgang eingeladen.

Der Lehrgang umfasst erweiterte musiktheoretische Inhalte, von der Notenschrift über musikalische Fachausdrücke, erweiterte Registrierungen und Klangkombinationen bis hin zu gebräuchlichen Rhythmen und Taktarten.

Schwerpunkt wird insbesondere der praktische Teil, das Instrumental- und Ensemblespiel, sein. Hierbei stehen dann unterschiedliche Spieltechniken, Probenphasen und vor allem das Zusammenspiel in der Gruppe im Vordergrund.

Download < Vorabinformation >

Anmeldeschluss: 01. Dezember 2018

Das Anmeldeformular wird ab August 2018 freigeschaltet.


 

 

Nähere Infos erhalten Sie bei einer unter Rubrik-Home angegebenen Adressen !


Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
 

wann-wie-wo-was Kinder- und Jugendveranstaltung

Bundeskinderschutzgesetz

 

Info zu Jugendarbeit und Nachwuchsförderung

Haben Sie Fragen/Anregungen?
Kontaktieren Sie die Landesjugendleiterin Martina Schubert.
Email: < Martina Schubert >

Download:

< Bundeskinderschutzgesetz >


 


 


Weitere Veranstaltungen und Akündigungen
 

Datum Veranstaltung
31. Mai - 04. Juni 2018

Akkordeon Musik Preis 2018 in Bruchsal
Wettbewerb für Solo, Duo, Kammermusibesetzungen und Ensembles verschiedenster Besetzungen bis 27 Jahre

< Ausschreibung >


01. Sept. 2018

Landesmusikakademie NRW
Traut Euch
- Junge Vereinsmitglieder mit Lust und Kreativität auf den Weg ins Vereinsmanagement

Verantwortliche für außermusikalische Aufgaben im Verein zu gewinnen, wird immer schwieriger. Vielleicht auch deswegen, weil die "Fußstapfen" zu groß sind oder das Aufgabenfeld zu umfangreich ist. Es scheint normal, dass man einmal gewählt, sein (Vereins-)Leben lang auch in der Verantwortung bleibt. Vielleicht sind es die Fülle der Aufgaben, die Strukturen, die Gewohnheiten, die es uns so schwer machen, Verantwortliche und vor allem auch junge Menschen für die Vereinsarbeit jenseits der Musik zu gewinnen.
In diesem Seminar machen wir Mut über all das Nachzudenken, holen uns Rat bei denjenigen, die Interessiert sind, Aufgaben zu übernehmen, sprechen über Strukturen, Gewohnheiten und Annahmen und entwickeln gemeinsam Wege, die das Ehrenamt im Verein in der heutigen Zeit attraktiver und leistbarer machen.

Aus dieser Auftaktveranstaltung soll partizipativ eine Fortbildungsreihe entwickelt werden, die auf die Aufgaben in der Vereinsführung vorbereitet.

Die Teilnahme ist kostenfrei!

< Info & Anmeldung >


 


 


Landesvorentscheid NRW 2018 in Düren

Viele hervorragende Akkordeonschüler!

Tolle Leistungen beim Landesvorentscheid des Akkordeon-Musik-Preises für Nordrhein- Westfalen gab es am Sonntag, 18. Februar 2018, bei den Wertungsspielen in verschiedenen Kategorien in der Musikschule Düren. Alle Kinder und Jugendlichen hatten viel geübt und waren von ihren Lehrern bestens vorbereitet worden. Deshalb gab es auch durchgehend hervorragende, ausgezeichnete und sehr gute Leistungen! Einige Teilnehmer traten auch in mehreren Kategorien an, z.B. Solo und Duo oder Solo und Ensemble. Der Vorentscheid Nordrhein-Westfalen wurde vor Ort von der Musikschule Düren und dem Akkordeonorchester Düren in Kooperation mit dem Deutschen Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. hervorragend organisiert.

In der Kategorie Akkordeon-Solo Standardbass traten neun junge Solisten an: in der Altersgruppe 1 sechs, in der Altersgruppe 2 zwei und in der Altersgruppe 3 einer. Für sie gab es fünfmal hervorragend und viermal ausgezeichnet. Bestes Ergebnis mit 48 Punkten erzielte Niklas Meckl (Altersgruppe 2) mit Werken von von Knorr, Valpolla und Zilcher.

In der Kategorie Akkordeon-Solo gab es fünf Wertungen in der Altersgruppe 1, fünf Wertungen in der Altersgruppe 2, vier Wertungen in der Altersgruppe 3 – alle mit hervorragend, vier Wertungen in der Altersgruppe 4 – alle mit hervorragend – sowie drei Wertungen in der Altersgruppe 5. Dabei wurde einmal sehr gut, fünfmal ausgezeichnet und 15-mal hervorragend vergeben. Bestes Ergebnis erzielte Jacob Niller (Altersgruppe 5) mit 50 Punkten und Werken von Jacobi, Scarlatti und Bentzen. Zwei Teilnehmer gab es in der Kategorie Akkordeon-Solo Popularmusik, beide spielten ausgezeichnet.

Je drei Duos spielten in der Altersgruppe 1 und 2, eins in der Altersgruppe 5. Sie erzielten als Prädikate zweimal sehr gut, dreimal ausgezeichnet und zweimal hervorragend. Das beste Duo kam aus der Kategorie 1: Martino Codognotto und Ante Kolak erspielten sich 47 Punkte mit der Suite Nr. 1 von Jekic.

In der Kategorie Kammermusik gab es jeweils eine Formation in den Altersgruppen 2 bis 5. Es wurde mit Violine, Saxophon und Blockflöte gespielt, außerdem trat ein Quartett mit Akkordeon, zwei Violinen und einem Cello an. Dafür gab es einmal sehr gut, zweimal ausgezeichnet und einmal hervorragend. Das beste Kammermusik-Ensemble war das Duo Isabel Strathmann, Akkordeon, und Linn Bennhardt, Blockflöte, die in der Altersgruppe 5 Werke von Kapr, Vivaldi und Hermosa spielten und dafür 48 Punkte bekamen.

Schließlich traten noch drei Ensembles an: in der Altersgruppe 2/3 spielten junge Musiker mit sechs Akkordeons, einem Zungenbass und einem Schlagzeug Werke von Jekic und Matuszewski. In der Altersgruppe 4/5 traten zwei Trios an. Insgesamt wurde einmal sehr gut und zweimal ausgezeichnet vergeben.

In einer schönen Abschlussveranstaltung mit dem LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Gerhard Koschel wurden die Medaillen und Urkunden verteilt. Bis auf zwei Duos, eine Kammermusik-Formation, ein Ensemble und einen Solisten schafften alle – ab Altersgruppe 2 – die Qualifikation für den Bundeswettbewerb vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 in Bruchsal, eine schöne Großveranstaltung des Deutschen Harmonika-Verbandes. Die Ergebnisse sind auf der Website des DHV NRW veröffentlicht: https://www.dhv-nrw.de/news.html

Siegerehrung

Bevor Musikschulleiterin Andrea Nolte die Wertungen bekannt gab, spielten das LJAO nach einer Fanfare von Dukas die Egmont-Ouvertüre von Beethoven, das Divertimento von Dobler und den Danza final aus "Estancia" von Ginastera. Und das begeisterte Publikum erklatschte sich noch eine Zugabe, den Galopp aus Maskerade von Chatchaturjan.

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen besteht seit 1986. Es wird gefördert vom Ministerium Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über den Landesmusiktrat NRW und vom Deutscher Harmonika-Verband NRW. Für 2018 wurde Gerhard Koschel als Dirigent gewonnen. Es wird ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Würthner, Hoch, Vierne, Chatschaturjan, Prokofieff und Dukas einstudiert. Außerdem bereitet man sich auf den Deutschen Auswahlorchester-Wettbewerb der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. am 10./11. November in Trossingen vor. Erklärte Ziele des Orchesters sind unter anderem die Förderung der musikalischen und technischen Fortbildung ausgewählter Laienmusiker und Musikstudenten sowie die Verbreitung zeitgenössischer Original-Literatur bei repräsentativen Veranstaltungen.

LJAO-NRW

Probenphasen sind Ende April, Mitte Juni, Mitte September und Mitte Oktober. Interessenten im Alter von 16 bis 26 Jahren - z.B. die Akteure beim Akkordeon-Musik-Preis - können sich bei Peter Lohmar melden.

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

 


AMP - Akkordeon Musik Preis
Landesentscheid NRW 2018 in Düren

Am 18. Februar 2018 fand der Landesentscheid NRW für den Akkordeon-Musik-Preis in Düren statt.

Zur Abschlussveranstaltung spielte das LandesJugendAkkordeonOrchester NRW unter der Leitung Gerhard Koschel. Es besteht seit 1986 und wird gefördert vom Ministerium Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Deutscher Harmonika-Verband e.V. NRW und sucht neue Mitglieder im Alter von 16 bis 26 Jahren.

Download < Ergebnisliste >

 


Großartige Feedbacks der Teilnehmer

43. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

Zum 43. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid des Deutscher Harmonika-Verbands Nordrhein-Westfalen hatten Matthias Hennecke und Isolde Alka wieder ein tolles Dozententeam eingeladen. Mehr als 100 Teilnehmer waren in der Pfingstwoche in die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW gekommen.

Dieses Jahr gab es wieder einen Dirigentenkurs unter dem Motto "Takt schlagen oder Dirigieren?". Gerhard Koschel sprach damit primär Orchesterleiter im Bereich der Mittelstufe an, die ihr Dirigat verbessern möchten. Neben Schlagtechnik lag der Schwerpunkt auf der Stückerarbeitung und dem Kennenlernen neuer Literatur. Schön, dass sich mit 10 Spielern und 6 Dirigenten ein veritables Orchester gebildet hatte. Und es wurden ganz unterschiedliche Stücke geprobt - vom „Präfugium und Fuge Nr. 1“ von Johann Sebastian Bach über brasilianische Miniaturen und Sätze aus den „Micro-Suiten“ 2 und 3 von Wolfgang Ruß-Plötz bis zur „Serenade“ von Derek Bourgeois im 11/8- bzw. 13/8-Takt und zum russischen „Walzer“ aus „Schneesturm“ von Georgi Sviridov.

Den Lehrgang 2 hatte Hans-Günter Kölz mit „Prelude and Dance“ betitelt. Und so studierte er mit einem 50 Teilnehmer starken Orchester neue tänzerische Musik unterschiedlicher Stilistiken ein – Originales und originelle Bearbeitungen. Von Klassik bis Pop reichte das Spektrum der Stücke vorwiegend aus seiner Feder: „Para una despedida“ und „Chiquilin de Bachin“ mit Bandoneon-Solo, „Riverdance“, „Ti voglio bene“ von Frank Marocco, „Caravans“, „Udo Jürgens Hitmix“ mit Tobias Dalhof am Klavier...

Lehrgang 2

Stefan Hippe leitete wieder den Lehrgang 3 „Gehobenes Orchesterspiel“. Zum 90. Geburtstag von Fritz Dobler hatte er einige seiner Werke wie „Werziade IV“ und Keniade mitgebracht, aber auch zur Freude der Teilnehmer viele andere aus verschiedenen Bereichen: Filmmusik "The March from '1941'", klassiche Werke wie "Der Schlittschuhläufer", "Der Zigeuenerbaron", und der "Slawische Marsch" sowie neue Musik wie „Zwei Capricci“ von Vidosic und „Space Stories“ des Dozenten.

Lehrgang 3

Akkordeonisten haben ja in der Regel nur wenig Gelegenheit, mit anderen Instrumentalisten zu musizieren. Dieses Jahr bot Helmut Quakernack im Kurs „Ensemble Plus“ Teilnehmern die Chance, gemeinsam mit Instrumentalprofis von der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal Literatur verschiedener Genres einzustudieren. Dabei galt es die Besonderheiten der anderen Instrumente geeignet zu berücksichtigen: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Fagott und Streicher. Als Literatur wurde „klassische“ Akkordeonmusik einstudiert wie z.B. Sätze aus den „Transsylvania-Suiten“ des Dozenten und „Clouds“ von Wolfgang Ruß, aber auch Literatur für sinfonisches Blasorchester adaptiert wie z.B. „Die Abenteuer des Tom Sayer und Huckleberry Finn“ von Benedikt Brydern. Ein interessantes Klangerlebnis, das bei der Präsentation am Freitagabend viel Zuspruch der Teilnehmer bekam!

 

Ensemble Plus

Beim Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid gibt es nicht nur Kurse für Dirigenten, Stimmführer und Akkordeonspieler, sondern auch traditionell einen Reparaturkurs. Seit Jahren wird dieser von Tristan Kindel geleitet, schon zum dritten Mal hat ihn Wolfgang Fachmann dabei unterstützt, weil es auch dieses Jahr wieder viele Anmeldungen gab, so dass man in zwei Gruppen mit Anfängern und Fortgeschrittenen aufteilen konnte. An dieser Stelle einmal herzlichen Dank an die "Kellerkinder" in Remscheid, die für jedes "Wehwehchen" der Akkordeons der Remscheid-Teilnehmer in ihrer Werkstatt immer eine Lösung haben.

Reparatur

Auch das Rahmenprogramm ließ wieder keine Wünsche offen.
Am Dienstag gastierte das Trio SpiegelBild in der Akademie Remscheid. Eine interessante Besetzung mit dem Akkordeonisten Vadim Baev, dem Saxophonisten Xavier Larsson und dem Pianisten Konstantin Zvyagin, die durch ihr exaktes Zusammenspiel und ihre atemberaubende Virtuosität zu begeistern wussten. Die Solisten sind alle Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal. Auf dem Programm standen klassische Werke in eigener Bearbeitung wie "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky, "Jahreszeiten" von Astor Piazzolla und Stücke von Manuel de Falla.

Auch Mittwoch gab es noch einmal Kammermusik mit Akkordeon: das Duo Sultasto mit Gerhard Koschel, Akkordeon, und Gerald Meißner, Violine, brachten ein breites Spektrum der klassischen Musik dar.

ensemble vinorosso

Am Donnerstag gab es dann Weltmusik auf höchstem Niveau. Das ensemble vinorosso kam als Sextett: Violine, Klarinette, 2 x Percussion, Bass und Akkordeon. Miroslav Grahovac war als Akkordeonist dabei. Das Orchester versteht es, Weltmusik unterschiedlicher Kulturen und Landstriche mit klassischer abendländischer Musik zusammen klingen zu lassen – voller Leben, voller Hingabe, voller Harmonie. Und sie rissen auch die Teilnehmer des Fortbildungskurses mit!

EKAOLast not least - der Freitag ist traditionell immer für ein Akkordeonorchester reserviert: und das Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935 e.V. unter Matthias Hennecke brachte in großer Besetzung einen Querschnitt durch sein vielfältiges Programm - mit klassischen Werken höchsten Schwierigkeitsgrades, aber auch populären Melodien, alles Arrangements des musikalischen Leiters. Und anschließend gab es im Keller die Abschluss-Party - mit einem Geburtstagsständchen für Stefan Hippe, der danach direkt wieder zurück nach Nürnberg fahren musste.

Ergänzt wurde die Veranstaltung wieder durch Notenausstellungen von Musikversand und Verlagsgruppe Jetelina Akkordeonmusik sowie des jungen Amusiko-Verlages.

Am Samstag haben sich die Teilnehmer dann gegenseitig ihre beachtlichen Arbeitsergebnisse präsentiert. In diesem schönen Rahmen gratulierte Sabine Kölz Isolde Alka nachträglich zum Geburtstag. Die über 100 Teilnehmer hatten für einen Plattenspieler gesammelt. Den krönenden Abschluss machte das Orchester „Gehobenes Orchesterspiel“, das Gerhard Koschel in Vertretung für den abgereisten Stefan Hippe leitete.

Es war wieder ein harmonischer und lehrreicher Fortbildungslehrgang für alle Teilnehmer!

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

Inhaltsverzeichnis mit Fotoalben auf Facebook > hier

PS: Im kommenden Jahr 2018 sind in NRW in der Woche nach Pfingsten Schulferien und somit haben auch Schüler und Lehrer nach vielen Jahren mal wieder die Gelegenheit an dem Lehrgang teilzunehmen.

 


DAJW 2017 in NRW

>> Download < Ergebnisliste >

Beeindruckende Leistungen aller Teilnehmer

3. Deutscher Akkordeon-Jugendorchester-Wettbewerb und
7. Deutscher Ensemble-Wettbewerb in Düsseldorf

Große Freude beim Jugendorchester HaWie unter Leitung von Beate Brenner: mit dem Prädikat "hervorragend" und 46 Punkten waren sie das best bewertete Jugendorchester beim 3. Deutschen Akkordeon-Jugendorchester-Wettbewerb des Deutschen Harmonika-Verbandes e.V. in der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Es ist eine Fusion der Orchester aus Hambrücken und Wiesental im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten der Musikschule Waghäusel-Hambrücken e.V., die auch schon Erfolge beim Deutschen Orchesterwettbewerb und beim World Music Festival Innsbruck verzeichnen konnten. Dieses Mal mit dem interessanten Werk "Magic" von Wolfgang Russ-Plötz.

Aber auch die anderen vier Jugendorchester hatten Grund zur Freude, denn ihnen allen hatte die Jury, bestehend aus Stefan Hippe, Hedy Stark-Fussnegger und Volker Gerlich, das Prädikat "hervorragend" zuerkannt. Das sind zwei Orchester aus Isny im Allgäu unter Leitung von Susanne App und Ulrike Gnacke in der Mittel- bzw. Elementarstufe mit Spielern von 6 bis 16 Jahren, das Jugend-Akkordeonorchester der Musikschule Düren unter Andrea Nolte, das dritte Orchester der Mittelstufe, sowie das größte Jugendorchester mit 30 Kindern und Jugendlichen der beiden Vereine Akkordeon im Quadrat - HHV 1934 Rheingold Mannheim e.V. und Hohner-Akkordeon-Orchester Reilingen unter Leitung von Johannes Grebencikov, das in der Oberstufe die "New York Ouvertüre" von Kees Vlak präsentiert hatte.
Zum selben Termin und am gleichen Ort wurde auch der 7. Deutsche Ensemble-Wettbewerb ausgetragen. Und auch hier hatten vier junge Mitglieder aus Hambrücken Grund zum Jubeln, war doch das Ensemble "Maiglöckchen 2.0" das am besten bewertete Jugend-Ensemble, obwohl es nur als Quartett in der Mittelstufe angetreten war. Leiterin ist Jana Harlacher, die auch als Konzertmeistern im Jugendorchester HaWie agiert. Prädikat "hervorragend" mit 47 Punkten für die konzertante "Tänzerische Musik" von Werner Richter und virtuose "Das Äpfelchen" von Hans Boll.

Die fünf weiteren Jugendensembles wurden alle mit "ausgezeichnet" bewertet: in der Höchststufe das Akkordeonquintett von Günther Zeilinger mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren, aus Recklinghauen das "Harmonia Music-Teens Ensemble", das die "Micro Suite 3" und "Harlekin" von Wolfgang Russ-Plötz sowie die Hegaubilder von Hermann Ambrosius komplett auswendig vortrug, das Jugend-Ensemble des H.H.C. Waldhausen e.V. mit anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, E-Piano und Schlagzeug, ebenfalls in der Oberstufe, die Tastenhüpfer des Akkordeon-Orchester Wedemark in der Mittelstufe, und - last not least - das Schülerensemble des Akkordeon-Club Sulzbach in der Elementarstufe.

Tagessieger insgesamt war jedoch das Ensemble des 1. Dürener Akkordeonorchesters unter Andrea Nolte mit 48 Punkten, das mit perfekt vorgetragener zeitgenössischer Originalmusik brillierte: "Meditation und Aktion" von Fritz Dobler und "Reise nach ..." von Stefan Hippe, diese Formation trat in der Kategorie der Professionals an. Ebenfalls "hervorragend" war das Akkordeonissimo" aus Marktheidenfeld unter Dr. Alma Flammersberger in der Höchststufe mit den ganz neuen Stückien "Clouds" von Wolfgang Russ-Plötz und "In F" von Antun Dolicki, arrangiert von Wolfgang Pfeffer. Die beiden Oberstufen-Ensembles wurden mit "ausgezeichnet" bewertet, nämlich das Ensemble des Akkordeon-Club Sulzbach unter Birgit Heyne und das Akkordeon-Ensemble Harmonie Lengede unter Jörg Look.

Ergänzt wurde der Wettbewerb noch durch sieben Duos, die sich in den Altersgruppen I/II bzw. III/IV ebenfalls der Jury stellten, vornehmlich aus den mitwirkenden Jugendorchestern und -ensembles.
Die Ausrichtung hatte dieses Mal der Deutsche Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen unter dem Vorsitz von Matthias Hennecke übernommen. Dieser freute sich sehr, dass mit guter Unterstützung der örtlichen Musikschule alles reibungslos geklappt hat und er den vielen helfenden Hände, die dafür gesorgt hatten, danken durfte. Bei der Organisation hatten insbesondere Susanne App als Bundesjugendleiterin und Martina Schubert als Landesjugendleitern maßgeblich unterstützt. Höhepunkt des Tages war dann die Preisverteilung im Rahmen eines Konzertes des LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter seinem neuen Leiter Stefan Hippe, das einen Querschnitt durch sein aktuelles Repertoire brachte, von Johann Sebastian Bachs "Toccata und Fuge d-Moll", über einen Satz aus Fritz Doblers "Divertimento", den zeitgenössischen Kompositionen "Silhouetten" von Martin Christoph Redel und "Space Stories" des Dirigenten bis hin zu latein-amerikanischen Rhythmen bei Alberto Ginasteras "Estancia".

Insgesamt ein schöner Tag voll mit großartiger Akkordeonmusik und beeindruckenden Leistungen aller Teilnehmer!

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

 

 

 


Seminarwochenende des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen

„Freude am Musizieren“ und Jugendarbeit-Grundlagen

Am zweiten Januar-Wochenende 2017 war wieder Seminarzeit des Deutscher Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid angesagt.

KinderschutzgesetzAngeboten wurde neben dem Klassiker "Freude am Musizieren" ein Seminar zur Jugendarbeit unter Leitung von Friedhelm Libuschewski. Fünf Teilnehmer beschäftigten sich 12 Stunden lang mit Themen wie Bundeskinderschutzgesetz, Haftung, Aufsichtspflicht, Rechtsfragen, Versicherungen, Jugendleiterausbildung... Sie waren betroffen über die Statistik, dass in Deutschland jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 7. Junge von sexueller Gewalt betroffen sind, was das für die Kinder bedeutet, und dass die Täter meist aus dem sozialen Nahraum der Betroffenen kommen. Sie diskutierten über interessante Fälle zur Aufsichtsplflicht und lernten, dass man zum Beispiel dringend einschreiten muss, wenn es den Verdacht von Alkoholkonsum oder des Geschlechtsverkehrs in einer Kinder-/Jugendgruppe gibt, dass man aber ansonsten als Ehrenamtlicher trotz Fehlern meist nur mit milden Bußgeldern bestraft wird und im allgemeinen die Haftpflichtversicherung des Vereins greift. Jugendarbeit ist ein sehr wichtiges Thema für die Zukunft der Akkordeonszene.

"Freude am Musizieren" ist seit Jahren ein erfolgreiches Seminar-Konzept des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen. In der Akademie fanden sich trotz Winterwetter wieder viele Teilnehmer - sage und schreibe 27 - ein, um unter Leitung von Jochen Driesen tolle neue Werke einzustudieren. Alle - unabhängig von Leistungsstand und Vorerfahrung - wurden in den neuen Klangkörper integriert - es waren aber auch viele "Wiederholungstäter" dabei, weil es ganz einfach Spaß macht! So wurde Herbert Ditzer für seine Teilnahme bei allen Veranstaltungen in den letzten 20 Jahren besonders vom Landesvorsitzenden Matthias Hennecke geehrt.

Im Kurs wurde wieder ein breites Repertoire gespielt, nicht nur volkstümliche Melodien wie in der Anfangszeit: „Jente, o Jente“ aus Anatevka von Jerry Bock, „Eleanore Rigby“ von den Beatles, „Eternal Flame“ von den Bangles, „Still loving you“ von den Scorpions, „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin, „Halleluja“ von Leonard Cohen, die Titelmelodie zu „Raumpatrouille Orion“ und „Schtschedryk“ von Mykola Leontowytsch.

Kursorchester

Wichtig ist dem Dozenten, „dass die Musik und insbesondere die Freude daran sich nicht allein durch richtige Töne und ausgefeilte Technik erleben lassen, sondern dass gerade in diesen gemischten Gruppen jeder durch auf ihn abgestimmte Noten engagiert mitmachen kann und es zu einem Zusammenspiel kommt, was sich durch mehr als ein gemeinsames Metrum zeigt. Egal ob Anfänger oder alter Hase, für jeden gibt es passende Noten. Mit viel Geduld und Motivation wird der Kurs so zu einem musikalischen Erlebnis für jeden einzelnen.“ Und das konnte man wieder sehen und hören!

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

 


 

 

 

 
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