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Veranstaltungen des DHV-Landesverband NRW
 

Datum Ort
18. Februar 2018

Landeswettbewerb NRW zum Akkordeon-Musikpreis 2018 (AMP)

Ansprechpartner: Andrea Nolte
Musikschule Düren, Tivolistr. 1, < Mail > Tel. 02421 252573

< Ausschreibung >

Anmeldeschluss: 21.12.2017

24. Juni 2018

13. LandesMusikFest DHV-NRW
für Akkordeon - Orchester und - Ensembles mit Wertungsspielen
in der Musikschule der Stadt Leverkusen

Ausschreibung folgt später

 

 

Nähere Infos erhalten Sie bei einer unter Rubrik-Home angegebenen Adressen !


Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
 

wann-wie-wo-was Kinder- und Jugendveranstaltung

Bundeskinderschutzgesetz

 

Info zu Jugendarbeit und Nachwuchsförderung

Haben Sie Fragen/Anregungen?
Kontaktieren Sie die Landesjugendleiterin Martina Schubert.
Email: < Martina Schubert >

Download:

< Bundeskinderschutzgesetz >


 


 


Weitere Veranstaltungen und Akündigungen
 

Datum Veranstaltung
Neuer C1/C2-Lehrgang
ab Dezember 2017

Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen
in Heek-Nienborg

Stimmführer/in-/ Ausbilder/in im Akkordeonorchester C1/C2

Qualifizierender Lehrgang mit den Dozenten:
Jens Niemann, Prof. Michael Schmoll, Harriët Markus, Bernhard van Almsick

Download < Ausschreibung und Anmeldung >

Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen

Landesmusikakademie NRW ist bei Facebook

31. Mai - 04. Juni 2018

Akkordeon Musik Preis 2018 in Bruchsal
Wettbewerb für Solo, Duo, Kammermusibesetzungen und Ensembles verschiedenster Besetzungen bis 27 Jahre

< Ausschreibung >

 


 


Großartige Feedbacks der Teilnehmer

43. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

Zum 43. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid des Deutscher Harmonika-Verbands Nordrhein-Westfalen hatten Matthias Hennecke und Isolde Alka wieder ein tolles Dozententeam eingeladen. Mehr als 100 Teilnehmer waren in der Pfingstwoche in die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW gekommen.

Dieses Jahr gab es wieder einen Dirigentenkurs unter dem Motto "Takt schlagen oder Dirigieren?". Gerhard Koschel sprach damit primär Orchesterleiter im Bereich der Mittelstufe an, die ihr Dirigat verbessern möchten. Neben Schlagtechnik lag der Schwerpunkt auf der Stückerarbeitung und dem Kennenlernen neuer Literatur. Schön, dass sich mit 10 Spielern und 6 Dirigenten ein veritables Orchester gebildet hatte. Und es wurden ganz unterschiedliche Stücke geprobt - vom „Präfugium und Fuge Nr. 1“ von Johann Sebastian Bach über brasilianische Miniaturen und Sätze aus den „Micro-Suiten“ 2 und 3 von Wolfgang Ruß-Plötz bis zur „Serenade“ von Derek Bourgeois im 11/8- bzw. 13/8-Takt und zum russischen „Walzer“ aus „Schneesturm“ von Georgi Sviridov.

Den Lehrgang 2 hatte Hans-Günter Kölz mit „Prelude and Dance“ betitelt. Und so studierte er mit einem 50 Teilnehmer starken Orchester neue tänzerische Musik unterschiedlicher Stilistiken ein – Originales und originelle Bearbeitungen. Von Klassik bis Pop reichte das Spektrum der Stücke vorwiegend aus seiner Feder: „Para una despedida“ und „Chiquilin de Bachin“ mit Bandoneon-Solo, „Riverdance“, „Ti voglio bene“ von Frank Marocco, „Caravans“, „Udo Jürgens Hitmix“ mit Tobias Dalhof am Klavier...

Lehrgang 2

Stefan Hippe leitete wieder den Lehrgang 3 „Gehobenes Orchesterspiel“. Zum 90. Geburtstag von Fritz Dobler hatte er einige seiner Werke wie „Werziade IV“ und Keniade mitgebracht, aber auch zur Freude der Teilnehmer viele andere aus verschiedenen Bereichen: Filmmusik "The March from '1941'", klassiche Werke wie "Der Schlittschuhläufer", "Der Zigeuenerbaron", und der "Slawische Marsch" sowie neue Musik wie „Zwei Capricci“ von Vidosic und „Space Stories“ des Dozenten.

Lehrgang 3

Akkordeonisten haben ja in der Regel nur wenig Gelegenheit, mit anderen Instrumentalisten zu musizieren. Dieses Jahr bot Helmut Quakernack im Kurs „Ensemble Plus“ Teilnehmern die Chance, gemeinsam mit Instrumentalprofis von der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal Literatur verschiedener Genres einzustudieren. Dabei galt es die Besonderheiten der anderen Instrumente geeignet zu berücksichtigen: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Fagott und Streicher. Als Literatur wurde „klassische“ Akkordeonmusik einstudiert wie z.B. Sätze aus den „Transsylvania-Suiten“ des Dozenten und „Clouds“ von Wolfgang Ruß, aber auch Literatur für sinfonisches Blasorchester adaptiert wie z.B. „Die Abenteuer des Tom Sayer und Huckleberry Finn“ von Benedikt Brydern. Ein interessantes Klangerlebnis, das bei der Präsentation am Freitagabend viel Zuspruch der Teilnehmer bekam!

 

Ensemble Plus

Beim Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid gibt es nicht nur Kurse für Dirigenten, Stimmführer und Akkordeonspieler, sondern auch traditionell einen Reparaturkurs. Seit Jahren wird dieser von Tristan Kindel geleitet, schon zum dritten Mal hat ihn Wolfgang Fachmann dabei unterstützt, weil es auch dieses Jahr wieder viele Anmeldungen gab, so dass man in zwei Gruppen mit Anfängern und Fortgeschrittenen aufteilen konnte. An dieser Stelle einmal herzlichen Dank an die "Kellerkinder" in Remscheid, die für jedes "Wehwehchen" der Akkordeons der Remscheid-Teilnehmer in ihrer Werkstatt immer eine Lösung haben.

Reparatur

Auch das Rahmenprogramm ließ wieder keine Wünsche offen.
Am Dienstag gastierte das Trio SpiegelBild in der Akademie Remscheid. Eine interessante Besetzung mit dem Akkordeonisten Vadim Baev, dem Saxophonisten Xavier Larsson und dem Pianisten Konstantin Zvyagin, die durch ihr exaktes Zusammenspiel und ihre atemberaubende Virtuosität zu begeistern wussten. Die Solisten sind alle Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal. Auf dem Programm standen klassische Werke in eigener Bearbeitung wie "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky, "Jahreszeiten" von Astor Piazzolla und Stücke von Manuel de Falla.

Auch Mittwoch gab es noch einmal Kammermusik mit Akkordeon: das Duo Sultasto mit Gerhard Koschel, Akkordeon, und Gerald Meißner, Violine, brachten ein breites Spektrum der klassischen Musik dar.

ensemble vinorosso

Am Donnerstag gab es dann Weltmusik auf höchstem Niveau. Das ensemble vinorosso kam als Sextett: Violine, Klarinette, 2 x Percussion, Bass und Akkordeon. Miroslav Grahovac war als Akkordeonist dabei. Das Orchester versteht es, Weltmusik unterschiedlicher Kulturen und Landstriche mit klassischer abendländischer Musik zusammen klingen zu lassen – voller Leben, voller Hingabe, voller Harmonie. Und sie rissen auch die Teilnehmer des Fortbildungskurses mit!

EKAOLast not least - der Freitag ist traditionell immer für ein Akkordeonorchester reserviert: und das Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935 e.V. unter Matthias Hennecke brachte in großer Besetzung einen Querschnitt durch sein vielfältiges Programm - mit klassischen Werken höchsten Schwierigkeitsgrades, aber auch populären Melodien, alles Arrangements des musikalischen Leiters. Und anschließend gab es im Keller die Abschluss-Party - mit einem Geburtstagsständchen für Stefan Hippe, der danach direkt wieder zurück nach Nürnberg fahren musste.

Ergänzt wurde die Veranstaltung wieder durch Notenausstellungen von Musikversand und Verlagsgruppe Jetelina Akkordeonmusik sowie des jungen Amusiko-Verlages.

Am Samstag haben sich die Teilnehmer dann gegenseitig ihre beachtlichen Arbeitsergebnisse präsentiert. In diesem schönen Rahmen gratulierte Sabine Kölz Isolde Alka nachträglich zum Geburtstag. Die über 100 Teilnehmer hatten für einen Plattenspieler gesammelt. Den krönenden Abschluss machte das Orchester „Gehobenes Orchesterspiel“, das Gerhard Koschel in Vertretung für den abgereisten Stefan Hippe leitete.

Es war wieder ein harmonischer und lehrreicher Fortbildungslehrgang für alle Teilnehmer!

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

Inhaltsverzeichnis mit Fotoalben auf Facebook > hier

PS: Im kommenden Jahr 2018 sind in NRW in der Woche nach Pfingsten Schulferien und somit haben auch Schüler und Lehrer nach vielen Jahren mal wieder die Gelegenheit an dem Lehrgang teilzunehmen.

 


DAJW 2017 in NRW

>> Download < Ergebnisliste >

Beeindruckende Leistungen aller Teilnehmer

3. Deutscher Akkordeon-Jugendorchester-Wettbewerb und
7. Deutscher Ensemble-Wettbewerb in Düsseldorf

Große Freude beim Jugendorchester HaWie unter Leitung von Beate Brenner: mit dem Prädikat "hervorragend" und 46 Punkten waren sie das best bewertete Jugendorchester beim 3. Deutschen Akkordeon-Jugendorchester-Wettbewerb des Deutschen Harmonika-Verbandes e.V. in der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Es ist eine Fusion der Orchester aus Hambrücken und Wiesental im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten der Musikschule Waghäusel-Hambrücken e.V., die auch schon Erfolge beim Deutschen Orchesterwettbewerb und beim World Music Festival Innsbruck verzeichnen konnten. Dieses Mal mit dem interessanten Werk "Magic" von Wolfgang Russ-Plötz.

Aber auch die anderen vier Jugendorchester hatten Grund zur Freude, denn ihnen allen hatte die Jury, bestehend aus Stefan Hippe, Hedy Stark-Fussnegger und Volker Gerlich, das Prädikat "hervorragend" zuerkannt. Das sind zwei Orchester aus Isny im Allgäu unter Leitung von Susanne App und Ulrike Gnacke in der Mittel- bzw. Elementarstufe mit Spielern von 6 bis 16 Jahren, das Jugend-Akkordeonorchester der Musikschule Düren unter Andrea Nolte, das dritte Orchester der Mittelstufe, sowie das größte Jugendorchester mit 30 Kindern und Jugendlichen der beiden Vereine Akkordeon im Quadrat - HHV 1934 Rheingold Mannheim e.V. und Hohner-Akkordeon-Orchester Reilingen unter Leitung von Johannes Grebencikov, das in der Oberstufe die "New York Ouvertüre" von Kees Vlak präsentiert hatte.
Zum selben Termin und am gleichen Ort wurde auch der 7. Deutsche Ensemble-Wettbewerb ausgetragen. Und auch hier hatten vier junge Mitglieder aus Hambrücken Grund zum Jubeln, war doch das Ensemble "Maiglöckchen 2.0" das am besten bewertete Jugend-Ensemble, obwohl es nur als Quartett in der Mittelstufe angetreten war. Leiterin ist Jana Harlacher, die auch als Konzertmeistern im Jugendorchester HaWie agiert. Prädikat "hervorragend" mit 47 Punkten für die konzertante "Tänzerische Musik" von Werner Richter und virtuose "Das Äpfelchen" von Hans Boll.

Die fünf weiteren Jugendensembles wurden alle mit "ausgezeichnet" bewertet: in der Höchststufe das Akkordeonquintett von Günther Zeilinger mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren, aus Recklinghauen das "Harmonia Music-Teens Ensemble", das die "Micro Suite 3" und "Harlekin" von Wolfgang Russ-Plötz sowie die Hegaubilder von Hermann Ambrosius komplett auswendig vortrug, das Jugend-Ensemble des H.H.C. Waldhausen e.V. mit anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, E-Piano und Schlagzeug, ebenfalls in der Oberstufe, die Tastenhüpfer des Akkordeon-Orchester Wedemark in der Mittelstufe, und - last not least - das Schülerensemble des Akkordeon-Club Sulzbach in der Elementarstufe.

Tagessieger insgesamt war jedoch das Ensemble des 1. Dürener Akkordeonorchesters unter Andrea Nolte mit 48 Punkten, das mit perfekt vorgetragener zeitgenössischer Originalmusik brillierte: "Meditation und Aktion" von Fritz Dobler und "Reise nach ..." von Stefan Hippe, diese Formation trat in der Kategorie der Professionals an. Ebenfalls "hervorragend" war das Akkordeonissimo" aus Marktheidenfeld unter Dr. Alma Flammersberger in der Höchststufe mit den ganz neuen Stückien "Clouds" von Wolfgang Russ-Plötz und "In F" von Antun Dolicki, arrangiert von Wolfgang Pfeffer. Die beiden Oberstufen-Ensembles wurden mit "ausgezeichnet" bewertet, nämlich das Ensemble des Akkordeon-Club Sulzbach unter Birgit Heyne und das Akkordeon-Ensemble Harmonie Lengede unter Jörg Look.

Ergänzt wurde der Wettbewerb noch durch sieben Duos, die sich in den Altersgruppen I/II bzw. III/IV ebenfalls der Jury stellten, vornehmlich aus den mitwirkenden Jugendorchestern und -ensembles.
Die Ausrichtung hatte dieses Mal der Deutsche Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen unter dem Vorsitz von Matthias Hennecke übernommen. Dieser freute sich sehr, dass mit guter Unterstützung der örtlichen Musikschule alles reibungslos geklappt hat und er den vielen helfenden Hände, die dafür gesorgt hatten, danken durfte. Bei der Organisation hatten insbesondere Susanne App als Bundesjugendleiterin und Martina Schubert als Landesjugendleitern maßgeblich unterstützt. Höhepunkt des Tages war dann die Preisverteilung im Rahmen eines Konzertes des LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter seinem neuen Leiter Stefan Hippe, das einen Querschnitt durch sein aktuelles Repertoire brachte, von Johann Sebastian Bachs "Toccata und Fuge d-Moll", über einen Satz aus Fritz Doblers "Divertimento", den zeitgenössischen Kompositionen "Silhouetten" von Martin Christoph Redel und "Space Stories" des Dirigenten bis hin zu latein-amerikanischen Rhythmen bei Alberto Ginasteras "Estancia".

Insgesamt ein schöner Tag voll mit großartiger Akkordeonmusik und beeindruckenden Leistungen aller Teilnehmer!

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

 

 

 


Seminarwochenende des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen

„Freude am Musizieren“ und Jugendarbeit-Grundlagen

Am zweiten Januar-Wochenende 2017 war wieder Seminarzeit des Deutscher Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid angesagt.

KinderschutzgesetzAngeboten wurde neben dem Klassiker "Freude am Musizieren" ein Seminar zur Jugendarbeit unter Leitung von Friedhelm Libuschewski. Fünf Teilnehmer beschäftigten sich 12 Stunden lang mit Themen wie Bundeskinderschutzgesetz, Haftung, Aufsichtspflicht, Rechtsfragen, Versicherungen, Jugendleiterausbildung... Sie waren betroffen über die Statistik, dass in Deutschland jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 7. Junge von sexueller Gewalt betroffen sind, was das für die Kinder bedeutet, und dass die Täter meist aus dem sozialen Nahraum der Betroffenen kommen. Sie diskutierten über interessante Fälle zur Aufsichtsplflicht und lernten, dass man zum Beispiel dringend einschreiten muss, wenn es den Verdacht von Alkoholkonsum oder des Geschlechtsverkehrs in einer Kinder-/Jugendgruppe gibt, dass man aber ansonsten als Ehrenamtlicher trotz Fehlern meist nur mit milden Bußgeldern bestraft wird und im allgemeinen die Haftpflichtversicherung des Vereins greift. Jugendarbeit ist ein sehr wichtiges Thema für die Zukunft der Akkordeonszene.

"Freude am Musizieren" ist seit Jahren ein erfolgreiches Seminar-Konzept des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen. In der Akademie fanden sich trotz Winterwetter wieder viele Teilnehmer - sage und schreibe 27 - ein, um unter Leitung von Jochen Driesen tolle neue Werke einzustudieren. Alle - unabhängig von Leistungsstand und Vorerfahrung - wurden in den neuen Klangkörper integriert - es waren aber auch viele "Wiederholungstäter" dabei, weil es ganz einfach Spaß macht! So wurde Herbert Ditzer für seine Teilnahme bei allen Veranstaltungen in den letzten 20 Jahren besonders vom Landesvorsitzenden Matthias Hennecke geehrt.

Im Kurs wurde wieder ein breites Repertoire gespielt, nicht nur volkstümliche Melodien wie in der Anfangszeit: „Jente, o Jente“ aus Anatevka von Jerry Bock, „Eleanore Rigby“ von den Beatles, „Eternal Flame“ von den Bangles, „Still loving you“ von den Scorpions, „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin, „Halleluja“ von Leonard Cohen, die Titelmelodie zu „Raumpatrouille Orion“ und „Schtschedryk“ von Mykola Leontowytsch.

Kursorchester

Wichtig ist dem Dozenten, „dass die Musik und insbesondere die Freude daran sich nicht allein durch richtige Töne und ausgefeilte Technik erleben lassen, sondern dass gerade in diesen gemischten Gruppen jeder durch auf ihn abgestimmte Noten engagiert mitmachen kann und es zu einem Zusammenspiel kommt, was sich durch mehr als ein gemeinsames Metrum zeigt. Egal ob Anfänger oder alter Hase, für jeden gibt es passende Noten. Mit viel Geduld und Motivation wird der Kurs so zu einem musikalischen Erlebnis für jeden einzelnen.“ Und das konnte man wieder sehen und hören!

Fotos und Text: Anita Brandtstäter

 


16. OWL Musikfest 2016

Gleich zwei Jubiläen wurden beim OWL-Musikfest in Bielefeld gefeiert

65 Jahre Akkordeon-Studio-Orchester Bielefeld und 30 Jahre LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen

05. November 2016

LJAOHelmut Quakernack, Leiter des Bezirks Ostwestfalen-Lippe des Deutscher Harmonika-Verband e.V., hatte am Samstag wieder ein tolles OWL-Musikfest organisiert. Gefeiert wurde gleich mehrfach: das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen beging sein 30. Jubiläum, und seit 15 Jahre ist Quakernack Dirigent dieses vom Deutschen Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen und Landesmusikrat NRW e.V. getragenen Auswahlorchesters, damit der dienstälteste Dirigent solcher Formationen in Deutschland. Die jungen Musiker präsentierten einen Querschnitt durch die Orchester-Literatur - von einer Uraufführung "Der Rhein" aus "Naturskizzen" von Stefan Hippe, einer perlenden Programmusik, die im tonalen Grenzbereich den Weg von der Quelle zum Strom zeichnet, über Originalmusik mit der "Rhapsodia andalusia" von Adolf Götz und den "Drei Impressionen" von Paul Kühmstedt bis zum neuen Arrangement von Eugene Negru?a über den "Winter" und "Frühling" aus den "Jahreszeiten" von Astor Piazzolla.

 

Sascha Davidovic
Die letzten beiden Werke wurden vom Co-Dirigenten Sascha Davidovic schwungvoll dirigiert.

 

Rudolf-Würthner-Medaille

In diesem schönen Rahmen zeichnete Landesleiter Matthias Hennecke Quakernack mit der "Rudolf-Würthner-Medaille" aus und präsentierte auch seinen Nachfolger, den Bundesdirigenten Stefan Hippe aus Nürnberg.

 

Dimitri Muraru

Nach einem Varieté-Solo-Block mit dem 16-jährigen Dimitri Muraru aus Moldawien, der vom jazzigen "Steps" von Viktor Vlasov über eine Musette-Eigenkomposition bis zum Bravourstück "La Tempete" von Andre Astier das Publikum zu begeistern wusste, folgte das eigentliche Jubiläumskonzert des 65 Jahre alt gewordenen, gastgebenden Vereins, des Akkordeon-Studio-Orchesters Bielefeld, ebenfalls unter Leitung von Helmut Quakernack.

Leitung von Helmut Quakernack

Da etliche Musiker ausgefallen waren, wurden sie kurzerhand durch Mitglieder des Ensemble Vinorosso ersetzt. So hatte das Akkordeon-Orchester einen ganz eigenen Sound - mit Violinen, Cello, Klarinette, Querflöte, Saxophon. Die Programmauswahl war eher der leichten Muse gewidmet. Besonders ragten zwei Balkantänze aus der neuen Transylvania-Suite des Dirigenten und das Medley "Grease" von Wolfgang Ruß heraus. Nachdem alle beim "Rosamunde-Rock" mitgeklatscht und mitgesungen hatten, durften sie noch bei der Zugabe "Always Look On the Bright Side Of Life" mitpfeifen.

Ein schöner Akkordeon-Abend in Bielefeld!

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

 


42. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid 2016

Lionel Chapuis zum ersten Mal in Remscheid

42. Fortbildungslehrgang des Deutschen Harmonika-Verbandes NRW

Traditionell findet der Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid des Deutscher Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen in der Pfingstwoche statt. Landesvorsitzender Matthias Hennecke begrüßte am Pfingstdienstag wieder über 100 Teilnehmer im Saal A und stellt die zum Teil sehr bekannten, zum Teil weniger bekannten Dozenten vor. Wie üblich wurde ein Großteil der Noten von Jetelina Akkordeonmusik zur Verfügung gestellt, Geschäftsführer Franz Thews und Inhaberin Marika Jetelina waren wieder mit einer großen Notenaustellung vor Ort. Etwas besonderes waren dieses Jahr die beiden Plenums-Vorträge - einerseits von Wolfgang Fachmann über Stimmen und Stimmung, andererseits von Lionel Chapuis über die Schweizer Akkordeonszene und seine musikalischen Aktivitäten.

Jetelina Wolfgang FachmannLionel Chapuis

Zum ersten Mal war nämlich der Schweizer Lionel Chapuis als Dozent bei einem Fortbildungslehrgang des Deutscher Harmonika-Verband dabei. Das gut besetzte Teilnehmerorchester des Kurses 3 für "Gehobenes Orchesterspiel" nahm begeistert seine musikalische Arbeit zu bewegtem und stimmungsvollem Spiel auf. So klangen "Pomp and Cicrumstance", "Ases Tod" und "Anitras Tanz", "Konzert a-Moll nach Vivaldi", "Conga del Fuego" und sogar das "Divertimento rythmico" von Wolfgang Russ immer besser.

Lehrgang 3

Mit "City Moments" hatte Wolfgang Ruß seinen Kurs 2 betitelt. Das ist eine Suite von Hans-Günther Kölz, die selbstverständlich auf dem Probenplan stand. Aber auch an neueren Werken wie "Singapore Skyline" und seiner ganz neuen Komposition über einen Besuch in Venedig wurde gearbeitet. Nicht ganz ins Spektrum passte "Ray Charles in Concert" - ein wirkungsvolles Medley des Dozenten.

Wolfgang Russ

"Wie immer anders" hieß der Lehrgang 4 mit Hans-Günther Kölz. Es ging wie immer um Spielen, Dirigieren und neue Literatur für fortgeschrittene Dirigenten und interessierte Spieler der Mittel- bzw. Oberstufe. Was wirklich anders war: Hans-Günther Kölz war bei der Probe zum Abend der Nationen beim World Music Festival Innsbruck eine Woche vorher gestürzt. Trotz ruhig gestelltem Bein ließ er es sich nehmen, seinen Kurs zu leiten, allerdings gab er Nachwuchsdirigenten häufiger die Chance, denn das Bein sollte ruhig und hoch gelagert werden.

Hans-Günther Kölz

Schon zum zweiten Mal war Matthias Matzke als Dozent in Remscheid. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und ein gefragter Solist im In- und Ausland. Dieses Mal leitet er den Ensemblekurs 5 unter dem Motto "Lux Aurumque". Wie farblich kann ein Akkordeonensemble sein? Wie lösen sich Reibung und Entspannung konsequent ab und wie können Spannung und Intensität ohne Dirigenten gebündelt werden? So spiegelten sich An- und Entspannung im Kursrepertoire und technischen Fitnessübungen wieder. Er hatte Titel mitgebracht, die man zur Zeit selten in Konzertprogrammen findet.

Matthias Matzke

Der Lehrgang 6 war dem "Das Innenleben des Akkordeons" gewidmet. Tristan Kindel ist schon seit Jahren der Dozent, es geht um kleine (und große) Reparaturen, Tipps und Tricks vom Profi. Für einen großen Ansturm an Anfängern und Fortgeschrittenen war als zweiter Dozent Wolfgang Fachmann zum zweiten Mal in Remscheid dabei.

Tristan Kindel

Am Pfingstdienstag gestaltete das Markgräfler Akkordeon Ensemble einen tollen Abend-Workshop. Das anspruchsvolle Programm reichte von Bach über Originalmusik bis zu Motion-Trio und virtuoser russischer Musik. Das Besondere: Matthias Matzke war mal eben mit nur einer Probe eingesprungen, um das Quintett zu vervollständigen. Und - die Ensemble-Mitglieder wechseln immer mal wieder ihre Plätze, um in verschiedenen Stimmen ihre Beiträge zu einem tollen Ensembleklang zu machen. Eröffnet wurde der Abend von der langjährigen Teilnehmerin Ramona Merk, die mit ihrer Saxophonpartnerin Tatjana tolle Kammermusik präsentierte.

Markgräfler Akkordeon Ensemble

Der zweite Abend war dem Jazz gewidmet. Heinz Hox, bekannt auch als Dozent für Solo und Ensemble in Remscheid, hatte drei Musikerkollegen mitgebracht, so dass mit etwas Variationen in den Instrumenten in der Besetzung Akkordeon, E-Gitarre oder akustische Gitarre, virtueller Kontrabass oder E-Bass und Schlagzeug inklusive Cahon und diverser Percussion-Instrumente ein abwechslungsreiches Programm gespielt und improvisiert wurde - zum Schluss auf Wunsch aus dem Publikum über "Summertime" von George Gershwin. Die Band: Hanno Busch, Gitarre; René Pütz, Bass, und Andreas Pilger, Drums.

Heinz Hox

Im Programm stand für den dritten Abend-Workshop nur "Rififi". Insider konnten sich schon denken, dass die Idee dazu von Hans-Günther Kölz kam und dass er auch zu den Mitwirkenden gehörte. Es war eine Jahrzehnte-Schlager-Revue des Trossinger Ensembles Rififi, dazu gehörten neben Frank Golischewski Anika Köse, Arpitam Norbert Braun und Katharina Werwein. Und sie zündeten ein Feuerwerk mit musikalischen Gags, das alle Teilnehmer voll mitriss. Hans-Günther Kölz begleitete am Klavier, und ein Akkordeon kam sogar zum Schluss auch vor!

Trossinger Ensembles Rififi

Den letzten Abend-Workshop bestritt das Emscherland-Akkordeon-Orchester Herne unter Leitung von Martin Dejnega. Nach der Ouvertüre zur Oper "La forza del destino" von Giuseppe Verdi im Arrangement von Stefan Hippe brachte das große Orchester aus Nordrhein-Westfalen seine Wertungsstücke vom World Music Festival Innsbruck 2016: den 1. und 4. Satz aus der "Keniade" von Fritz Dobler sowie "Introduktion, Toccata-Scherzo" von Gennadi Tschernov. Als Gast wirkte außerdem Sonja Jahn an der Harfe mit - bei zwei Werken von Pjotr Iljitsch Tschaikowski aus dem "Nussknacker-Ballett": "Pas de deux" und "Blumenwalzer". Im Harfen-Solo mit dem Titel "Baroque Flamenco" von Deborah Henson-Conant zeigte Sonja Jahn die Vielfalt der Harfenmusik.

Emscherland-Akkordeon-Orchester Herne

Am Samstag präsentierten sich die Lehrgänge dann gegenseitig, was so alles in der Pfingstwoche einstudiert wurde. Als letztespräsentierte der Kurs von Lionel Chapuis die Ergebnisse der Probenarbeit beim Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid. Das war wieder einmal sehr beeindruckend, wie aus einem bunt gewürfelten Haufen von Musikern, die sich nur zum Teil von Lehrgängen kennen, richtige Orchester und Ensembles gewachsen sind - unter der kompetenten Anleitung der Top-Dozenten.


Foto: Wolfhard Brandtstäter

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis der Fotoalben.

Gesamtveranstaltungen: Begrüßung, Notenausstellung von Jetelina Akkordeonmusik, Vortrag über Stimmen und Stimmung von Wolfgang Fachmann, Vortrag von Lionel Chapuis über die Schweizer Akkordeonszene und seine musikalischen Aktivitäten, Party am Freitagabend

Kurse:
Lionel Chapuis

Sonstige Kurse: Wolfgang Ruß, Hans-Günther Kölz, Matthias Matzke, Tobias Kindel/Wolfgang Fachmann

Workshops:
Markgräfler Akkordeon-Ensemble
Heinz Hox und Band
Rififi

Emscherland-Akkordeon-Orchester Herne

Abschluss

Anita Brandtstäter

 


12. DHV-Landesmusikfest NRW

für Akkordeon-Orchester und Ensembles in Recklinghausen am 6. September 2015

Das Landesmusikfest Recklinghausen wurde von "Akkordeonklänge Vest Recklinghausen e.V." ausgerichtet und bot in Planung, Organisation und  Ablauf eine mehr als hervorragende Leistung.
Das von der Stadt zur Verfügung gestellte Ruhrfestspielhaus bot allen Teilnehmern schon beim Eintritt ein besonderes Erlebnis. Es war einfach alles nur "perfekt".

Der Verlauf des Tages zeigte alsdann eindrucksvoll, dass Akkordeonmusik nach wie vor eine große Anzahl von Anhängern in ihren Bann zieht. Denn 21 Akkordeonorchester mit rd. 500 Musikern hatten sich angemeldet und an den Wertungsspielen beteiligt. Es gab Klassisches, Volkstümliches und Zeitgenössisches auf erstaunlich hohem Niveau zu hören.

Die Macht der Musik ist seit Jahrtausenden bekannt. Es ist eine dynamische, vorwärtsdrängende Kraft mit dem Vermögen, Bewegungen  anzutreiben und zu regulieren, sowie Emotionen zu wecken. Die in Recklinghausen versammelten Hobbymusiker vereinten diese Attribute in sich und bestätigten sie. Sie benötigten auch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sie spielten einfach aus ihrer Leidenschaft heraus und begeisterten sich selbst und die vielen Zuhörer.

Am Nachmittag spürten dann die Teilnehmer eine wachsende Spannung in Erwartung der Preis- und Urkundenverleihung.

Preisträger LaMuFe 2015
Bildquelle: "Akkordeonklänge Vest Recklinghausen e.V."

Download: < Ergebnisse >

Ein zweiter Höhepunkt war die Premiere des neu gegründeten

LANDES-SENIOREN-AKKORDEON-ORCHESTERS 60+,

das auf Initiative des Vorsitzenden des Landesverbandes NRW Matthias Hennecke Anfang des Jahres gegründet und unter der Leitung von Sabine Kölz aufgebaut wurde. 38 Mitglieder dieses Klangkörpers sind ausschließlich Senioren über 60Jahre aus Nordrhein-Westfalen.

LSAO

So konnte der Landesvorsitzende NRW, Matthias Hennecke, bei Abschluss einfach nur Positives über diese Veranstaltung berichten mit einem besonderen Dank an das ausrichtende Orchester und an den Bürgermeister von Recklinghausen.

Weitere Bilder bei Akkordeonklänge Vest Recklinghausen e.V. < hier >

 


LandesJugendAkkordeonOrchester


41. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

Eine tolle Woche voller Musik und Harmonie

"Es war wieder eine tolle Pfingst-Woche! Besonders ist mir die Harmonie unter den Teilnehmern aufgefallen. Alle waren sehr zufrieden. Und es ist sehr gut und intensiv in den einzelnen Kursen gearbeitet worden." Das war das Fazit vom Landesvorsitzenden des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen Matthias Hennecke am Samstagmittag. Gerade hatten ihm die Teilnehmer des 41. Fortbildungslehrgangs für Akkordeonisten in Remscheid bei der Abschlussveranstaltung in einer Urkunde bescheinigt, dass er "seine Meisterprüfung mit hervorragendem Erfolg bestanden hat, und ihm eine Empfehlung für eine Festanstellung mitgegeben". Es war ja der erste Lehrgang, den er verantwortlich organisiert hatte. Und mit der Auswahl von gleich drei neuen Dozenten hatte er ein glückliches Händchen gezeigt. Neben den bekannten Gesichtern - Hans-Günther Kölz mit "Back up" für Spieler und Dirigenten und Wolfgang Ruß mit "Night Beat" und vielen neuen Kompositionen und Arrangements aus seiner Feder sowie Tristan Kindel für den Reparaturlehrgang - waren das erste Mal in Remscheid als Dozenten dabei: Matthias Matzke für die Solisten "Tune up", Sascha Davidovic für das "Gehobene Orchesterspiel" und Lars Holm für den Ensemble-Lehrgang.

Es ist gute Tradition, dass am Samstagvormittag die Kurse sich gegenseitig vorstellen, womit sie sich die Woche über beschäftigt haben. Das gibt ein buntes Bild mit ganz vielen Facetten guter Akkordeonmusik. Das teilnehmerstärkste Lehrgangsorchester von Wolfgang Ruß begann mit dem Swing-Klassiker "Take The A-Train", zeigte mit "N'oubliez jamais" von Joe Cocker, wie wirkungsvoll man Gesang und Rockmusik auch im Akkordeonorchester bringen kann, und begeisterte mit einem neuen Medley aus dem Film "Grease".

Im Kurs für die Solisten hatte sich Matthias Matzke etwas Spannendes ausgedacht, er erzählte nicht nur von den Lehrgangsinhalten, sondern demonstrierte sie mit seinen vier Teilnehmern und mit einer "up-getuneten" Version von Helmut Quakernacks Ensemble-Stück "Catwalk".

Der Kurs von Hans-Günther Kölz war auch für Dirigenten ausgeschrieben - und so präsentierten drei Teilnehmer drei Werke: "Singapur Skyline", eine Komposition von Wolfgang Ruß zum 10-jährigen Bestehen des Musikverlags Tastenzauber sowie die neuen Arrangements des Dozenten "Sicilienne" von Gabriel Fauré für Solo und Orchester und "Rojo Tango" von Pablo Ziegler. Zum Abschluss präsentierte Hans-Günther Kölz selbst "Il Postino" mit Monja Heuler, Mundharmonika, und seinem Lehrgangsorchester. Einige Teilnehmer nahmen auch bei Sabine Kölz Einzelunterricht in Schlagtechnik.

Die fünf Teilnehmer des Ensemblekurses bei Lars Holm zeigten bei ihrem "Medley" mit verschiedenartigen Arrangements des Dozenten sowohl die Vielfalt der Akkordeonmusik von volkstümlichen Stücken bis zu Beatles und Abba als auch die Freude am Musizieren. Auswendig variierten sie außerdem das Thema einer finnischen Polka. Eine beeindruckende Präsentation!

Zum Abschluss dirigierte dann Sascha Davidovic mit seinem Lehrgangsorchester für das "Gehobene Orchesterspiel" klassische Werke wie die Egmont-Ouvertüre in einer Bearbeitung von Thomas Bauer und einen Auszug aus dem Finalsatz von Dvoraks "Aus der Neuen Welt" im Arrangement von Tobias Dalhof. Für einen schwungvollen Ausklang des Lehrgangs sorgte der "New York Tango" von Richard Galliano im Arrangement von Hans-Günther Kölz.

Auch das Abendprogramm hatte wieder für jeden Geschmack etwas zu bieten: Hans-Günther Kölz stellte am Dienstag junge Talente vor und hatte Studenten des Hohner Konservatorius Trossingen mitgebracht: Felix Fritschi, Akkordeon, Felix Kogel, Akkordeon und Klavier, sowie Monja Heuler, Mundharmonika.

Uwaga! präsentierte in der Besetzung Violine, Viola, Kontrabass und Akkordeon eine Crossover-Bandbreite von virtuoser Volksmusik bis zur Klassik in überraschenden Arrangements. Miroslav Nisic ist der Akkordeonist des Quartetts.

Lars Holm gab einen interessanten Einblick in sein Leben und die von ihm geschriebene Literatur - vorwiegend zu Schulungszwecken. Er zeigte dabei als Solist, mit seinem Ensemble und auch im Duo mit Hans-Günther Kölz sowie im Trio, ergänzt um Sabine Kölz, wie mit teilweise einfachen Mitteln wunderschöne Akkordeonmusik gemacht wird.

Last not least beeindruckte am Freitagabend das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Helmut Quakernack mit den Originalkompositionen "Ishara" und "Global Animals" des Dirigenten und einer perfekten Interpretation der Enigma-Variationen von Edward Elgar im Arrangement von Stefan Hippe unter Leitung von Sascha Davidovic.  

Anita Brandtstäter

< Externes Fotoalbum >

 


AMF-Landesentscheid 2015

Ergebnislisten des AMF-Landesentscheides NRW am 01.03.2015 in Düren
DHV-Logo Download < Ergebnislisten >

 


40. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

Eine Erfolgsgeschichte des Deutschen Harmonika-Verbandes

Vor gut 40 Jahren hatte Heinz Gengler, Landesvorsitzender des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen sowie Gründer und Leiter des Ersten Kölner Akkordeon-Orchesters, eine Idee: neben der Osterarbeitswoche in Trossingen eine zweite mehrtägige Fortbildungsveranstaltung in der dafür bestens geeigneten Akademie Remscheid zu etablieren. Und gemeinsam mit Isolde Alka machte er daraus eine Erfolgsgeschichte: regelmäßig über 100 Teilnehmer aus mehr als zehn Bundesländern, erstklassige Dozenten und ein attraktives Rahmenprogramm. 
Und so wurde die Arbeit von Isolde Alka, die dieses Jahr zum 40. und letzten Mal die Remscheid-Woche organisiert hat, auch mit einigen Überraschungen gewürdigt. Ende 2013 hat sie den Landesvorsitz an Matthias Hennecke übergeben, ihren langjährigen Vertreter und Mitorganisator der Lehrgänge. So gab das Erste Kölner Akkordeon-Orchester ein Gesangs-Ständchen, ein Ensemble der Dozenten spielte ihre Lieblingsstücke Tico Tico und Beka Roka, und ein weiteres Ensemble mit langjährigen Berliner und Kölner Teilnehmern präsentierte ihr Arrangement vom "Alten Brummbär", der die Geehrte auch zum Mittanzen aufforderte.
Am Samstag präsentierten die Lehrgänge sich wieder gegenseitig, was sie in der Pfingstwoche erarbeitet hatten. Der Lehrgang von Hans-Günther Kölz unter dem Motto "Ausflüge" erfreute und beeindruckte mit "La Pulce d'Acqua", "La Muerte des Angel" und den "Summertime Variations" von Wolfgang Ruß. Souverän dirigierten sechs Teilnehmer der Dirigentenwerkstatt unter Leitung von Sabine Kölz und Tobias Dalhof die Originalkompositionen "Vigolino" von Adolf Götz und "Heitere Suite" von Rudolf Würthner. Hedy Stark-Fussnegger hatte sich in ihrem Kurs "Das geht ins Ohr" zum Ziel gesetzt, alte, aber immer noch hörenswerte Kompositionen fürs Akkordeonorchester wiederzuentdecken: "La Capriceuse" und den "Tango sentimentale" von Rudolf Würthner, "Nur für Dich" von Helmut Herold, aber auch neuere Arrangements "Acquarelli Cubani" und "Mrs. Marple". Heinz Hox formierte mit acht Teilnehmern ein toll eingespieltes Ensemble, das die anspruchsvolle Originalkomposition "Tetraeder" von Hans-Günther Kölz und einen Tango nuevo "Desde otros tiempos" aufführte. Und den krönenden Abschluss machte der Lehrgang "Very british" von Stefan Hippe mit hochklassigen Interpretationen der "Enigma-Variationen" von Elgar, der "Fantasia" von Purcell und dem "Jupiter" aus "The Planets" von Holst.
Das Rahmenprogramm war dieses Mal wieder so, dass jeder der Teilnehmer meinte, es wäre das Beste in 40 Jahren gewesen! Hans-Günther Kölz präsentierte am ersten Abend junge Talente: Felix Kogel und das Young Art Trio aus Trossingen. The Royal Squeeze Box, die wohl kleinste Queen-Cover-Band bestehend aus einem Akkordeonisten, der gleichzeitig Chorsänger ist, und einem Opernsänger, konnte begeistern und die Teilnehmer mitreißen. Beeindruckend relaxt, aber auch virtuos brachte das Duo Manfred Leuchter, Akkordeon, und Ian Melrose, Gitarre und Flöten, wunderschöne Weltmusik verschiedenster Stile und Länder. Klassisch einer der Höhepunkte ist der Freitagabend mit einem Akkordeonorchester: zum Jubiläum gastierte das Bundesakkordeonorchester unter Leitung von Stefan Hippe in Remscheid mit drei Uraufführungen von neuen Werken. Nach fünf Werken der Originalmusik und einem virtuosen Solo von Matthias Matzke auf dem Roland V-Accordion folgten als grandioses Finale zwei Sätze aus "The Planets" von Holst.
Zu den Fortbildungslehrgängen in Remscheid gehören traditionell ein Reparaturkurs unter Leitung von Tristan Kindel und eine Notenausstellung des Musikversands und der Verlagsgruppe Jetelina Akkordeonmusik sowie eine Party - dieses Mal mit der jungen Band Threepwood 'n Strings sowie einer Jam-Session der Dozenten Heinz Hox und Hans-Günther Kölz. Im Jubiläumsjahr waren außerdem zu Gast erstmalig der Präsident des Deutschen Harmonika-Verbandes Jochen Haußmann, sein Vorgänger im Amt Fritz Dobler und der Generalsekretär des Landesmusikrates NRW Dr. Robert von Zahn

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Anita Brandtstäter

 

 


<< In Memoriam >>

Am 25. Januar 2014 wäre das „Urgestein“ des DHV 100 Jahre alt geworden.

Heinz Gengler war für den Deutschen Harmonikaverband nicht nur Akkordeonlehrer, Arrangeur und Komponist, er war eine Institution, entscheidende Weichenstellungen in der Gestaltung unseres großen Verbandes, hat er nicht nur mitgetragen, sie wären ohne ihn gar nicht erst angedacht worden. Legendären Ruf genoss sein Kölner Akkordeonorchester.

Seine Autorität war über die Jahrzehnte hinweg eine völlig selbstverständliche, noch mit 90 Jahren hat er für unseren Verband die Einstufungen der Neuerscheinungen von Akkordeonkompositionen vorgenommen und es ist nicht bekannt, dass irgendjemand seine Beurteilungen infrage gestellt oder gar reklamiert hätte.
Er war fachliche Kapazität und gleichzeitig ein liebenswerter Freund und Kollege.
Es war schlechterdings unmöglich, sich Heinz Gengler irgendwie verkrampft oder gekünstelt vorzustellen.
Undenkbar, dass er auf eine Frage unwirsch oder ungeduldig reagiert hätte.
4 Wochen vor seinem Tod im März 2009 hat er nochmals an der Delegiertenversammlung des DHV teilgenommen, wohl schon gezeichnet vom hohen Alter, aber immer noch brennend interessiert am weiteren Fortgang der Entwicklung des Verbandes und der Musik mit dem Akkordeon, die ihm beides so viel zu verdanken haben.

 


„Freude am Musizieren“ und „Percussion“ in der Akademie Remscheid 2014

Den Wettbewerb mit dem Wettergott haben wir gewonnen!
Trotz Winterzeit im Bergischen Land (10. - 12. Januar 2014) haben alle gemeldeten Interessenten für unsere Lehrgänge „Freude am Musizieren“ und „Percussion“ den Weg geschafft und ein super tolles Wochenende erlebt.

DozentenLagebesprechung mit den Dozenten Matthias Hennecke,
Jochen Driesen und der Organisatorin Isolde Alka

 

 

 

 

 


52 Akkordeonspieler - von „fast Anfängern“ bis zu etlichen „Fortgeschrittenen“ - haben unter den bewährten Dozenten Matthias Hennecke und Jochen Driesen ein musikalisch sehr arbeits- und abwechslungsreiches Wochenende erlebt. In zwei Gruppen aufgeteilt, haben die Dozenten Ausschnitte aus Musicals speziell für diesen Teilnehmerkreis arrangiert und bis zur Absschluss-Demonstration am Sonntag Nachmittag hervorragendes geleistet.

Seminarorchester

 

SeminarorchesterAls zweite Sparte gab es wieder „Percussion“ mit Dietmar Hagemeyer, der mit viel Engagement die Teilnehmer mit den verschiedensten Schlaginstrumenten begeistert hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höhepunkt des Wochenendes war der Besuch von Prof. Dr. Hans-Walter Berg, der eigens zu unserem Seminar aus Trossingen angereist war und von unserer NRW-Veranstaltung überwältigt war. So hat er mit der gesamten „Mannschaft“ den Titel „Amacing grace“ einstudiert, ein hoch interessantes und humorvolles Referat über „Musik für älter werdende Menschen“ gehalten und beim Abschluss natürlich das von ihm einstudierte Werk auch dirigiert.

Prof. Dr. Berg

Aber auch die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz und so wurde an den Abenden bei handgemachter Musik mit Musikern aus dem Teilnehmerkreis (und den Dozenten einschl. Prof. Berg) bis spät in die Nacht musiziert.

Ensemble

 


 

 

 

 
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