Landkarte Mittelrhein Bezirk Mittelrhein Ruhr Bezirk Ruhr Bezirk Niederrhein Bezirk Ostwestfalen-Lippe Bezirk Mittelrhein Bezirk Ruhr Bezirk Niederrhein Bezirk Ostwestfalen-Lippe Bezirk Mittelrhein
Bezirk Niederrhein
Bezirk Ostwestfalen-Lippe
Bezirk Ruhr


 

 

 

Veranstaltungen des DHV-Landesverband NRW
 

Datum Ort

11. - 12. Januar 2020

 

Akademie der kulturellen Bildung, 42857 Remscheid, Küppelstein 34
„Freude am Musizieren“ mit Jochen Frericks

Auf vielfachen Wunsch laden wir zu einem Wochenend-Lehrgang „Freude am Musizieren“ ein. Es wird Literatur höchstens bis zum Schwierigkeitsgrad der unteren Mittelstufe gespielt. Orchester-Erfahrung wird nicht vorausgesetzt.

Zielgruppe: Akkordeonisten, die mal ein Wochenende gemeinsam mit Gleichgesinnten musizieren möchten – egal ob „Fast-Anfänger“ oder Spieler, die schon häufig dabei waren. Notenkenntnisse und Spielerfahrung im 2-Oktav-Bereich sollten vorhanden sein. Andere Instrumente sind nach Absprache auch herzlich willkommen.

Meldeschluss: 13. Dezember 2019

Download < Ausschreibung und Anmeldung >


LSAO Probephase 1/2020
27./28. Juni 2020

LSAO Probephase 2/2020
17./18. Oktober 2020


Logo-LSAOLandesSeniorenAkkordeonOrchester
Leitung: Sabine Kölz

Probephase 1 & 2 in 2020
Akademie der Kulturellen Bildung
42857 Remscheid, Küppelstein 34


 

 

Nähere Infos erhalten Sie bei einer unter Rubrik-Home angegebenen Adressen !


Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
 

wann-wie-wo-was Kinder- und Jugendveranstaltung
11.01.2020 - 14:00 Uhr

Erfahrungs- und Meinungsaustausch über die
Kinder- und Jugendarbeit und Nachwuchsförderung


Akademie der kulturellen Bildung
42857 Remscheid, Küppelstein 34

Hierzu lädt Martina Schubert als Landes-Jugenleiterin alle Interessierten ganz herzlich ein!

Wir hoffen auf einen erneut regen Austausch von Erfahrungen und eine fruchtbare Diskussion, damit wir die Zukunft unserer Vereine möglich machen.

Bitte teilen Sie uns spätestens bis zum 05.01.2020 mit, ob und mit wievielen Personen Sie teilnehmen möchten.

Download < Einladung-Meinungsaustausch >

 

Just for fun7. - 9.02.2020

Just for fun19. Akkordeonlehrgang für Kinder und Jugendliche
„Best of...“ - 20 Jahre Just for fun“

Es ist wieder soweit. Just for fun feiert Jubiläum. Auch wenn es erst der 19. Just for Fun Lehrgang ist, sind wir doch mit den Veranstaltungen rund um „Just for fun“ seit 20 Jahren dabei.

Jugendbildungsstätte Salvador Allende Haus,
Oer-Erkenschwick


Download <
Ausschreibung >

Meldeschluss: 4. Januar 2020
(bei zu geringer Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen)

Bundeskinderschutzgesetz

 

Info zu Jugendarbeit und Nachwuchsförderung

Haben Sie Fragen/Anregungen?
Kontaktieren Sie die Landesjugendleiterin Martina Schubert.
Email: < Martina Schubert >

Download:

< Bundeskinderschutzgesetz >


 


 


Weitere Veranstaltungen und Ankündigungen
 

Datum Veranstaltung

13. Juni 2020

DEUTSCHER AKKORDEON-JUGENDORCHESTER- UND ENSEMBLE-WETTBEWERB
Ausschreibung Fritz-Dobler-Preis 2020

Der Deutsche Harmonika-Verband lädt alle Akkordeonisten zum FRITZ-DOBLER-PREIS für Jugendorchester und Ensembles nach Cottbus ein.

Diese Wettbewerbe für Akkordeon-Jugendorchester und Ensembles, Kammermusik und Duos sollen zum Musizieren anregen, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung unterstreichen und einen Rahmen bieten, gute Leistungen im Laienbereich herauszustellen.

Aufgerufen sind Orchester und Spielgruppen, Kammermusik-Gruppierungen und Duos aus Vereinen, Musikschulen, Jugendmusikschulen und auch allgemeinbildenden Schulen.

1. Ausschreibung
Ort: Konservatorium Cottbus, Puschkinpromenade 13/14, 03044 Cottbus

Anmeldeschluss: 13. März 2020

Download < Ausschreibung und Anmeldung >


 


 


LandesAkkordeonOrchester NRW begeisterten im Mendelssohn-Saal

Hochklassiges Jahresabschlusskonzert in der Stadthalle Wuppertal

Wuppertal: Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen hatte zu seinem Jahresabschlusskonzert in die Historische Stadthalle Wuppertal eingeladen. Mit ihrem bunten Programm war das Auswahlorchester unter Leitung von Gerhard Koschel im Sommer auf Konzertreise in Costa Rica unterwegs, sie haben dabei viele Freunde für ihre tolle Akkordeonmusik gewonnen: mit Werken aus Oper, Operette und Musical, klassischer Programmmusik, aber auch lateinamerikanischen Kompositionen.

Gast war das LandesSeniorenAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Sabine Kölz. Im wunderschönen Ambiente des luftigen Mendelssohn-Saals mit Schmuck aus filigranen Engel- und Sphinx-Stukkaturen überzeugten die 30 Musiker 60+ nach ihrem Probenwochenende in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid mit einem vielfältigen Programm neuer Kompositionen und Arrangements.

LandesSenioren-AO

Eröffnet wurde mit der Suite "2012", die Ian Watson aus Anlass der Olympischen Spiele 2012 in London geschrieben hat - eine tolle Originalmusik. Die Ballade "Three Roses" hat Hans-Günther Kölz seiner Frau gewidmet, und Sabine Kölz bekam danach auch von drei Damen des LandesJugendAkkordeonOrchesters  drei Rosen überreicht. Die dritte Originalkomposition stammt aus der fruchtbaren Zusammenarbeit von Martin Kopf mit Hans-Günther Kölz: "Irish Summer" ist ein eingängiger Walzer. Nach der "Sinfonia per un addio" von Rondó Veneziano, deren barocke Strukturen mit Pop-Elementen Andre Nieblich wirkungsvoll für Akkordeonorchester eingerichtet hat, gab es viel Applaus.

Zugabe war dann ein anspruchsvolles Arrangement von Wolfgang Ruß mit den größten Erfolgen von Peter Kraus aus den 1950-er und 1960-er Jahren - "Sugar Baby", "Diana", "Sweety" und "Unter einem Regenschirm am Abend" - sie wurden vom Landesorchester rhythmisch exakt, perfekt mit allen Übergängen und Tempowechseln und mit viel Spielfreude eindrucksvoll rübergebracht.

Nach einer kleinen Umbaupause eröffnete das LandesJugendAkkordeonOrchester sein Programm mit der Ouvertüre zur Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Arrangement von Rudolf Würthner. Und es ging virtuos weiter mit der "Zweiten ungarischen Rhapsodie" von Franz Liszt im Arrangement des Dirigenten. Er führte auch kompetent und locker durch das Programm und erwähnte, dass diese Musik gerne in Zeichentrickfilmen verwendet wurde. "Micky Maus steht vor dem Klavier, mit gefletschten Zähnen und geballten Fäusten prügelt er brachial auf die Tasten ein. Weder das Instrument noch der Stuhl lassen sich das lange gefallen. Der Stuhl versetzt Micky einen Tritt in den Hintern, und als er sich verdutzt umdreht, befördert ihn das Klavier mit einem weiteren von der Bühne."

LandesJugend-AO

Nach einer Pause ging es mit Originalmusik weiter: Die dreisätzige "Sinfonietta concertante" im neoklassischen Stil wurde 1973 von Karl-Heinz Wolters für einen Kompositionswettbewerb geschrieben. Bravorufe nach der spritzigen Ouvertüre zu "Die Fledermaus" des Walzerkönigs Johann Strauß Sohn, ebenfalls von Gerhard Koschel arrangiert. Wirkungsvolle Programmmusik bietet der "Slawische Marsch" von Peter Ilyich Tschaikowsky, bearbeitet von Katja und Stefan Hippe. Er beschreibt den Krieg der Serben gegen die Türken, im Heer kämpften viele Russen. Es wurden slawische Volkslieder und die Zarenhymne verarbeitet. Nikolai Rubinstein dirigierte die Uraufführung am 5. November 1876 in Moskau. Sie entfachte einen "Sturm patriotischer Begeisterung": "Das gesamte Auditorium sprang auf, manche kletterten auf ihre Sitze: Bravo- und Hurrarufe vermischten sich ... Viele im Saal weinten."

Tänzerische emotionale und virtuose Musik erklang dann mit den "Symphonischen Tänze", in denen Leonard Bernstein Themen seines Musicals "West Side Story" verarbeitete - und Koschel gab dem Publikum die Einästze zu den "Mambo"-Rufen nach "Somewhere" und "Scherzo". Zum Abschluss und als Zugaben: "Conga del Fuego nuevo" von Arturo Marquez, bekannt geworden durch die Interpretation des Simón Bolívar Youth Orchestra aus Venezuela unter der Leitung von Gustavo Dudamel, "Muerte del Angel" von Astor Piazzolla mit einer hoffnungsfrohen, lyrischen Melodie umrahmt von aggressiven Motiven, mit einer Fuge a la Bach als Einleitung und - last not least - die schöne Melodie eines Liedes aus Costa Rica.

Die gut 100 Zuschauer konnten zwar nicht mitsingen wie auf der Konzerttournee durch Costa Rica, aber sie beklatschten ähnlich begeistert die jungen Musiker unter ihrem Dirigenten Gerhard Koschel eifrig - auch mit standing Ovations. Der Vorsitzende des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen Matthias Hennecke fasste in seinem Schlusswort zusammen: "Das war Akkordeonmusik auf höchstem Niveau, gekonnt dargebracht."

< Artikel auch in "Rheinische Anzeigenblätter" >

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

Fotogalerie > hier

 


Brückenklang-Workshop in der Musikschule Leverkusen

Tango nuevo - Das Spiel der Gegensätze auf dem Akkordeon

Leverkusen 31.8.2019. Brückenklang, das Programm zur „Kulturellen Vielfalt der musikalischen Breitenkultur“ des Landesmusikrat NRW e.V. möchte mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Impulse zur Brückenbildung in der Laienmusik Nordrhein-Westfalens setzen. Bis Ende 2019 werden unterschiedliche Maßnahmen angeboten und gefördert, so z.B. Fortbildungen und Workshops für Laienmusiker sowie Leiter von Ensembles in Bezug auf interkulturelle Inhalte und regelmäßige Begegnungsforen.

Brückenklang 2019

Projektleiterin Anika Mittendorf hatte in diesem Rahmen einen kostenfreien Tages-Workshop "Tango Nuevo - Das Spiel der Gegensätze auf dem Akkordeon!" mit Krisztián Palágyi in der Musikschule der Stadt Leverkusen ausgeschrieben - für Instrumentalpädagogen, Akkordeonisten und Laienmusiker. 16 Teilnehmer unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Instrument- und Ensembleerfahrungen aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich für den Tages-Workshop angemeldet. Sie wurden in Vertretung von Abhilash Arackal von der Düsseldorfer Geschäftsstelle begrüßt. Der aus Ungarn stammende Akkordeonvirtuose Krisztián Palágyi verstand es, daraus ein veritables Ensemble zu bilden. Es herrschte eine positive und kreative Atmosphäre.

Der Workshop widmete sich der Vermittlung spieltechnischer und interpretatorischer Tipps, um einen möglichst leidenschaftlichen, authentischen und lebendigen Tango auf dem Akkordeon zu spielen. Eine besondere Rolle kam dabei der Musik Ástor Piazzollas zu. Auf dem Probenplan standen Arrangements seiner beiden bekanntesten Werke: "Libertango" und "Oblivion". Die Teilnehmer lernten unterschiedliche Balgtechniken sowie Akzent- und Betonungsmöglichkeiten inklusive Instrument-Percussion kennen.

Nach einem kleinen Vortrag über Astor Piazzolla und den Tango nuevo, gab es Stimmenproben, unterstützt von Ludovit Stranianek, einem ehemaligen Lehrer der Musikschule der Stadt Leverkusen. Die Arrangements waren vierstimmig plus Bass. Zwei Zusammenspiel-Versuche vor und nach der Mittagspause ließen schon gute Ergbnisse vermuten. In einer weiteren Stimmenprobe wurde noch der für Akkordeon-Trio gesetzte "Fango Tango" von Wolfgang Kahl einstudiert - als Zugabe.

Und beim Finale mit allen Teilnehmern konnten nach einer Durchlaufprobe dann alle drei Stücke aufgenommen werden. Prof. Dr. Robert von Zahn, Generalsekretär des Landesmusikrat NRW e.V., kam auch zu Besuch. Träger des Workshops ist außerdem die Landesmusikakademie NRW in Heek. Kooperationspartner waren die Musikschule Leverkusen und der Deutscher Harmonika-Verband e.V.

< Artikel auch in "Rheinische Anzeigenblätter" >

Text: Anita Brandtstäter
Foto: Dr. Robert von Zahn

 


Eine Hochzeit, tolle Kurse und Workshops

HochzeitDas gab es noch nie! Die Teilnehmer und Dozenten des 45. Fortbildungslehrgangs für Akkordeonisten in Remscheid des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen standen Spalier für Norbert und Judith Schneider vom 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen, die nach ihrem Ja-Wort auf dem Standesamt Remscheid mit ihren Akkordeon-Freunden in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW anstoßen und die Hochzeitstorte teilen wollten.

Zum Sektempfang wurde auch Musik gemacht: Claudia und Inge spielten "Irish Blessing" und "Tanti anni prima" im Akkordeon-Duo, und Martina gratulierte mit "Hallelujah" von Leonard Cohen auf der Steirischen Harmonika. Das waren ganz viele gute Wünsche für den gemeinsamen Lebensweg - mit viel Musik und Gesundheit. Neben der Hochzeit gab es wie immer tolle Kurse und Workshops.

 

Kurse

Es ist schon Tradition, dass Helmut Quakernack bei seinem Kurs Ensemble Plus am Freitagabend eine Präsentation von Arbeitsergebnissen mit Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Violine, Oboe, Klarinette, Fagott) macht. Dieses Mal haben sie sich dem Swing gewidmet: Ragtime, Dixie, Swing, Tango, aber auch den Schwingungen, die die Musik in einem auslöst.

Kurs Ensemble

Der Kurs "Illumination" von Hans-Günther Kölz war ein ganz besonderer! Es wurden viele Originalkompositionen geprobt: "Music for a Never Made Movie" von Wolfgang Ruß, "Illumination", eine Fantasie unter Verwendung der finnischen Volksweise "Onlin sairas kun luokseni saavuit", und "Concertino" für Solo und Orchester von Hans-Günther Kölz sowie "Peace" von Ian Watson aus dem Repertoire des London Accordion Orchestra. Der Dozent musste besetzungsmäßig etwas improvisieren, weil Norbert und Judith sich am Freitag auf dem Standesamt Remscheid vermählt hatten und einige C3-Teilnehmer parallel am Freitag/Samstag in der Landesmusikakademie NRW in Heek eine Gehörbildungs- und Tonsatz-Prüfung ablegen mussten.

Kurs Hans-Günther Kölz

Zum ersten Mal als Dozent beim Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid dabei: Jürgen Farkas, musikalischer Leiter beim Akkordeonverein Schönaich und langjähriger Dozent des Osterseminars der Akkordeonjugend Baden-Württemberg im Deutschen Harmonika-Verband. Er führte das teilnehmerstärkste Lehrgangsorchester zu einem veritablen Klangkörper zusammen und beeindruckte bei der Abschlusspräsentation mit einem unterhaltenden Programm von einem interessanten Arrangement von "Morning has broken" von Katja und Stefan Hippe über die Blasorchester-Komposition "Israel Shalom" von Kees Vlak und dem Electric Swing "Musicien" von Moi Et Les Autres mit dem Akkordeonisten Eric Dann bis zu "Love's Theme" von Barry White. Viel Applaus für die Musiker und den Dozenten, der auch viel aus der Lehrgangsarbeit in seiner Moderation berichtete.

Kurs Jürgen Farkas

Ein gern gesehener Dozent bei den Fortbildungslehrgängen für Akkordeonisten in Remscheid: Gerhard Koschel, der dieses Jahr wieder den Kurs 3 "Gehobenes Orchesterspiel" leitete. Er hatte vorwiegend seine Bearbeitungen klassischer Werke aus verschiedenen Musikepochen mitgebracht: von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Jean Sibelius, Louis Vierne, Johann Strauss Junior und Paul Dukas. Außerdem Bearbeitungen neuerer Werke von Arvo Part und Ástor Piazzolla. Daneben wurde auch Originalmusik geprobt: die "Sinfonietta concertante" von Karl-Heinz Wolters, arr. Rudolf Würthner, von 1973 und zwei neue Werke aus dem Repertoire des London Accordion Orchestra Rhapsody von Stuart Hancock und Clowns von Ian Watson. Vier Stücke daraus präsentierte das Lehrgangsorchester beim Abschluss am Samstag.

Reparaturkurs

Vielen Dank an die Reparateure unter Anleitung von Tristan Kindel und Wolfgang Fachmann. Sie helfen den Kursteilnehmern bei kleineren und größeren Wehwehchen ihrer Akkordeons.

Rahmenprogramm

Beim ersten Abend-Workshop begeisterte das Ensemble "con sprituoso" mit Mozart, Bach und Mussorgsky, aber auch mit unterhaltender Musik aus Computerspielen, Fernsehserien und Filmen. Die fünf Musiker haben sich vor zehn Jahren im LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen zusammengefunden.

con sprituoso

Seit Jahren bringt Hans-Günther Kölz unter dem Motto „Young Talents“ Studenten des Hohner-Konservatorium Trossingen mit, die einen Abend für die Teilnehmer des Fortbildungslehrgangs Musik machen. Dieses Jahr begeisterten Elvira Besel, Stefan Bauer, Nils Aebersold und Cedric Biamont mit Ensemble-, Solo- und Combo-Vorträgen - von Corelli bis Gorka Hermosa!

Young Talents

Am dritten Abend verzauberte das Trio con abbandono mit Musik verschiedener Genres, meisterhaft gespielt auf Akkordeon, Klarinette und Cello: Klassik, Tango Nuevo, Klezmer, Folk... Damit präsentierten sie ihre ganz neue CD "spingtime". Anne-Lise Atrsaie, Claudia Quakernack und Beate Funk gründeten 2006 das „Trio mit Hingabe“, dessen Name Programm ist.

Trio con abbandono

Am Freitag beeindruckte das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen mit einem virtuosen Programm: Viel Klassik von Mozart über Tachaikowsky bis Strauß, aber auch die Sinfonietta concertante von Karl-Heinz Wolters im neoklassischen Stil. Die jungen Musiker unter Leitung von Gerhard Koschel freuten sich über viel Applaus und dankten mit zwei Zugaben.

LJAO NRW

 

HochzeitZum Rahmenprogramm gehörte auch eine Notenausstellung der Verlagsgruppe Amusiko, Heck und Tastenzauber. Tobias Dalhof präsentierte außerdem die Werke des London Accordion Orchestra in seinem Verlagsprogramm in einem Vortrag mit Musikbeispielen im Plenum.

 

 

 

 

Erfahrungsaustausch Jugendarbeit

JugendarbeitIm Anschluss an den 45. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid trafen sich in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW 13 Vorstände und Jugendleiter aus Nordrhein-Westfalen zum Meinungsaustausch zum wichtigen Thema Jugendarbeit. Jugendleiterin Martina Schubert des Deutschen Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen hatte dazu eingeladen.

Berichtet wurde über positive Projekte "Gemeinsam musizieren mit Quetsch" in Wesseling, Klassenmusizieren mit Melodica in Köln und in St. Tönis sowie "Meet Music" auch mit Kindern anderer Instrumente in Form von Band-Workshops ebenfalls in St. Tönis. Wichtig ist es immer, Auftrittsmöglichkeiten für den Nachwuchs zu schaffen.

Allerdings wurde auch über die Probleme gesprochen: mangelndes Interesse der Grundschulleiter an einer Zusammenarbeit, schlechte Rückmeldungsquote nach Instrumentvorstellung, Vorbehalte gegen Orchesterarbeit bei den Hochschuldozenten, in NRW nur noch Akkordeon-Studium in Detmold und Essen möglich. Positive Erfahrungen wurden mit Ausbildern aus dem Kreis der ambitionierten Laien gemacht. Möglicherweise wären auch Grundschullehrer mit Instrumentalpädagogik als Schwerpunktfach für die Nachwuchsarbeit geeignet.

Nächstes Jahr wird der 20. Wochenend-Workshop "Just for Fun" vom Landesverband Nordrhein-Westfalen veranstaltet. Dort werden auch Anfänger und Kinder mit anderen Instrumenten integriert, es werden tolle musikalische Ergebnisse ohne Druck erzielt. Und die Teilnehmer kommen in der Regel motiviert in die Vereine zurück. Noten stellen die Dozenten auf Anfrage zur Verfügung. Es gibt auch die Möglichkeit der Hospitation.

Projekte der Jugendarbeit werden durch den Landesmusikrat NRW gefördert, wenn es sich um Bildungsmaßnahmen außerhalb des normalen Probenbetriebs handelt. Man strebt im Deutscher Harmonika-Verband eine bessere Zusammenarbeit mit dem Hohner-Konservatorium Trossingen an.

Diese Form des Networking wurde in der Abschlussrunde von allen Teilnehmern begrüßt. Anregungen zu Themen der nächsten Veranstaltung nimmt die Jugendleiterin gerne entgegen...

< Artikel auch in "Rheinische Anzeigenblätter" >

Text und Fotos: Anita Brandtstäter

Fotogalerie > hier

 


Seminarwochenende "Freude am Musizieren" mit Jochen Frericks
"Beim ersten Mal, da tut's noch weh"

Am Wochenende 18. bis 20. Januar 2019 hieß es in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid „Freude am Musizieren“. Knapp 30 Akkordeonisten hatten sich zum Wochenendlehrgang getroffen, um zu erfahren, dass gemeinsam zu musizieren noch mehr Freude macht als alleine Akkordeon zu spielen. Dozent Jochen Frericks verstand es bestens, alle mit einzubeziehen, ob schon erfahrene Orchestermusiker oder Anfänger, die gerade erst einige Monate Akkordeonunterricht hatten.

Am Freitag um 20 Uhr ging es los: zunächst auch mit rechter und linker Hand: Hören, einstimmig Spielen: "Beim ersten Mal, da tut's noch weh", zweistimmig Spielen: "Horch, was kommt von draußen rein"... In Frericks Koffer waren außerdem einige Orchestersätze mit bekannten Melodien und der Laptop, um ggf. für den einen oder anderen die passende Stimme zu schreiben.

Ergebnisse von "Freude am Musizieren"
Und am Sonntag um 14:30 Uhr - nach etwa zwölf Stunden Probenarbeit - gab es ein kleines "Abschlusskonzert" für sechs Fans, darunter die Organisatoren des Lehrgangs, Landesleiter des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen Matthias Hennecke und Inge Gerigk, den Bezirksvorsitzenden Ruhr Andreas Focks. Auf dem Programm standen Werke und Arrangements des Dozenten: die konzertante, "entkitschte" Paraphrase "Wolfgangsee-Studien" über bekannte Melodien aus der Operette "Im weißen Rössl am Wolfgangsee", der Sommer-Hit 2018 "Bella Ciao" mit einem lyrischen Tango-Teil und - last not least - eine Volkslied-Bearbeitung von "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", dem Lied der Loreley. Eine beeindruckende Leistung, wie Jochen Frericks aus den Teilnehmern ganz unterschiedlichen Niveaus ein veritables Orchester geformt hat, bei dem auch die Anfänger gut mitmachen konnten, auch wenn sie nicht alle Tipps und Erklärungen des Dozenten sofort in die Finger umsetzen konnten.

Gearbeitet hatte man noch an weiteren Volkslied-Bearbeitungen, an einer Ouvertüre frei nach Mozart, Beethoven und Bizet, an Mozarts "Ave verum corpus", an "Orion light" nach der Musik zur Fernsehserie "Raumpatrouille Orion", einem "Lied For Speed" nach Michael Jackson sowie "Béla" frei nach Béla Bartok.

Tolle Oberkrainer-Combo in der Kellerbar
Zu einem Wochenendlehrgang gehören auch die Abende in der Kellerbar - am ersten Abend unterhielt ein Kölner Chor, der zur gleichen Zeit dort eine Probephase abhielt, und am zweiten Abend sorgte eine Oberkrainer-Combo für beste Stimmung. Dominik Focks hatte zwei Kumpels und Alexander Weisbecker eingeladen, um Stimmung mit Musik im Stile von Slavko Avsenik zu machen. Und das kam auch bei den anderen beiden Gruppen in der Akademie an!

Meinungsaustausch Jugendarbeit

Die Akademie Remscheid liegt zentral in Nordrhein-Westfalen und ist deshalb ein idealer Ort, um einen Meinungsaustausch zum Thema Jugendarbeit zu organisieren - insbesondere, wenn zur gleichen Zeit Fortbildungslehrgänge für Akkordeonisten dort stattfinden. Ein interessantes Networking-Treffen fand am 19. Januar statt, zu dem die Landesjugendleiterin Martina Schubert eingeladen hatte.
Zwölf Teilnehmer diskutierten angeregt über die Probleme und Möglichkeiten, in Schulen Fuß zu fassen, um Kinder für den Akkordeonunterricht zu gewinnen - dabei ist der direkte Weg zur Schulleitung manchmal nicht so erfolgreich wie z.B. ein Umweg über den Bürgermeister, das Schulamt, Sozialarbeiter, den Trägerverein der Offenen Ganztagsschule, den Förderverein...

Es wurde über die Fördermöglichkeiten informiert: mit dem NRW-Programm JeKits, durch den Landesmusikrat - sowohl im Rahmen der Förderung aus Wettspielerträgen als auch für Leuchtturm-Projekte, mit dem Programm "Musik für alle" der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände im Rahmen des Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung", über Angebote der SparDa West, der Sparkassen, der Deutschen Bank...

Bedenklich ist es, dass die Hochschule für Musik und Tanz Köln das Studium mit Hauptfach Akkordeon ab 2020 einstellt, denn wenn Nachwuchs generiert wird, müssen auch geeignete Ausbilder zur Verfügung stehen.
Wichtig ist auch, bei Ensembleproben, die Eltern mit einzubeziehen, z.B. durch ein parallel stattfindendes Eltern-Cafe oder einen Koch-Event, der durch gemeinsames Essen danach auch den Zusammenhalt stärken kann.
Die Arbeit mit Kindern erfordert immer einen langen Atem und eine hohe Frustrationstoleranz. Allerdings bringt das Geschätztwerden von den Schülern eine tolle Befriedigung, denn es zeigt, dass durch den Musikunterricht den Kindern für ihr Sozialleben etwas mitgegeben wird, auch wenn der musikalische Erfolg nicht immer befriedigend ist.

Das nächste Treffen - hoffentlich mit mehr Vereinsvertretern - ist geplant für den 15. Juni 2019 im Rahmen des Fortbildungslehrgangs für Akkordeonisten in Remscheid in der Pfingstwoche.

< Artikel auch in "Rheinische Anzeigenblätter" >

Text und Foto: Anita Brandtstäter

Fotogalerie > hier

Freude am Musizieren

 


Eine neue Schulung für Vereinsvorstände

12. Januar 2019
"Ehrenamt in der Musik - und wie! - Wege in eine erfolgreiche und motivierte Vereinsführung", so hieß eine Schulung in den Räumlichkeiten des Chorverbandes NRW in Dortmund. Koordiniert wurde der Orientierungstag von Bernhard van Almsick von der Landesmusikakademie NRW. Gastgeberin war Susanne Läge von der Sängerjugend im Chorverband NRW.

Im Vorbereitungsteam waren vom Deutscher Harmonika-Verband Nordrhein-Westfalen Andreas Focks, Claus Franke und Martina Schubert.

Ein Impulsreferat zur Organisationsentwicklung im Musikverein hielt Matthias Laurisch von der Deutschen Bläserjugend: Wie ist eine passfähige Struktur? Gibt es Ziele? Wie sieht die Willkommens- und Anerkennungskultur aus? Wie klappt der Know-How-Transfer?

Drei Teilnehmer - aus einem Chor, einem Liebhaberorchester und dem Akkordeonorchester Akkordeonklänge Vest Recklinghausen - stellten Praxisbeispiele aus ihren Vereinen vor.

In einem World-Café widmete man sich dann den Fragen: Welche Voraussetzungen brauchen Menschen, um sich ehrenamtlich zu engagieren - sowohl persönlich als auch an Rahmenbedingungen? Was brauchen Ehrenamtler in der heutigen Zeit konkret, um ihre Aufgabe zu erfüllen?

Schließlich wurde gesammelt, welche Themenbereiche eine weitere Fortbildung hin zu einer ehrenamtsfreundlichen und motivierten Vorstandsarbeit umfassen sollte. Und Eva Luise Roth stellte kurz das Angebot des Landesmusikrat NRW vor.

Herzlichen Dank für einen guten Networking-Tag in angenehmem Klima - mit viel Bestätigung, aber auch konkreten Anregungen, z.B. eine Vereins-Leitbild zu entwickeln...

Text und Foto: Anita Brandtstäter

LJAO

 

 


 

 

 

 
Top
 
Termine Vorschau