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Veranstaltungen des DHV-NRW Bezirk Ruhr

 

Datum -Veranstaltung und Ort



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25-jähriges Jubiläum wurde gebührend gefeiert

AOF

Zu einem Fest- und Konzerttag lud die Akkordeonorchestergemeinschaft Ferndorftal-Wilden am 18.03.2012 ins Bürgerhaus in Hilchenbach-Müsen ein. Zum 25-jährigen Bestehen des Akkordeonorchesters Ferndorftal e.V. kamen viele geladene Gäste: Passive Mitglieder, Ehemalige, Bürgermeister und Vertreter des Deutschen Harmonika Verbandes.

AOFMit einem Wunschkonzert überzeugte die 25-köpfige Orchestergemeinschaft unter dem Dirigat von Jutta Schreiber-Menn. Im Vorfeld hatte man den Fans die Möglichkeit gegeben, per Stimmzettel das Programm zu gestalten. Top-Favorit wurde ein Arrangement von Matthias Hennecke: das „Udo Jürgens-Medley“ mit vielen bekannten Melodien des bekannten Entertainers. Moderiert von Bernd Loos und gespickt mit vielen Informationen zum Orchester folgten im Programm der Strauß-Walzer „Rosen aus dem Süden“, der „Teufelstanz“ von Hellmesberger bis hin zu eingängigen Melodien wie „My Way“ und „Misteriosa Venezia“.
Dass sich Jugendarbeit lohnt, bewies das Nachwuchsensemble der Orchestergemeinschaft, welches seit 10 Jahren von Jutta Schreiber-Menn geleitet wird, in eindrucksvoller Weise. Themen aus dem Musical „Phantom der Oper“, Melodien aus dem Film „Die zauberhafte Welt der Amélie“ und Songs des Weltstars Michael Jackson begeisterten die Zuhörer.
Viel Einsatzfreude zeigte sich bei allen Aktiven, hatte man mit der Feuerwehr und dem heimischen Musikverein viele helfende Hände bei der Durchführung des gelungenen Festtages. So gab es Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und ein tolles Kuchenbuffet, welches die Mitglieder der Orchestergemeinschaft zusammengestellt hatten.

AOFAndreas Focks und Matthias Hennecke vom Landesverband NRW des DHV übernahmen in souveräner und kurzweiliger Weise die offiziellen Vereinsehrungen, bei der aktive Mitgliedschaften, Ehrenamtstätigkeiten und das langjährige Bestehen des Orchesters gewürdigt wurden.
Erinnerungen wurden ausgetauscht, neue Bekanntschaften geknüpft und bei alten und neuen Fotos so manches Schmunzeln hervorgerufen. Auch bei den Ehrungen der verdienten aktiven und passiven Mitglieder wurden von Judith Geisweid und ihrer Stellvertreterin Diane Schultes einige Anekdoten zum Besten gegeben.
Unterstrichen wurde die Geselligkeit innerhalb der Musiker-Reihen. Gerne treffen sich die Akkordeonisten aus dem nördlichen und südlichen Siegerland, aus Wittgenstein und dem bergischen Land zu mehrtägigen Orchesterfahrten, Grillfesten und Wanderungen. Viele Kilometer und viel Zeit erübrigen die Aktiven für ihr gemeinsames Hobby und freuen sich auf die nächsten 25 Jahre in der Akkordeonorchestergemeinschaft Ferndorftal-Wilden.

 


Kontraste – Con Taste

Hagen-Hohenlimburg 26./27.11.2011

Alle Jahre wieder zum 1. Advent präsentiert das Hohenlimburger Akkordeon-Orchester sein musikalisches Können einem großen Publikum in herausragenden Orchester HerneKonzerten. Auch diesmal entwickelte sich wieder vor fast 600 Zuhörern an zwei Tagen auf der Bühne der Realschul-Aula in Hagen-Hohenlimburg ein von 30 Akkordeonisten hochkonzentriert vorgetragenes musikalisches Programm zwischen Klassik und Pop: Vom wuchtigen, dramaturgisch gekonnt an den Anfang gesetztes „Also sprach Zarathustra“ von Johann Strauß über einen rasanten „Säbeltanz“, einem Ausschnitt aus Edvard Griegs romantischen Melodien seiner „Peer Gynt-Suite“ bis zur Verschmelzung von Klassik, Jazz und Blues aus der Feder George Gershwins. Orchester HerneAus der Abteilung populärer Musik hielten dagegen Potpourris aus Elton-John-Hits oder aus Ohrwürmern der Rockmusik von Supertramp und John Miles. Für eine kurzweilige Programmfolge sorgten zudem als kabarettistische Einlagen der Überraschungsauftritt einer (angeblichen) Diva der Mailänder Skala und die Ballett-Interpretation von Henry Mancinis „Pink Panther“. Als langjähriger musikalischer Leiter und Dirigent trieb dabei Jürgen Lollert die Musikerinnen – und bei der britischen Hymne „Pomp And Circumstance“ sogar das Publikum gesanglich – zu Höchstleistungen an.

Orchester HerneRegelmäßig laden die Hohenlimburger Gäste anderer Musiksparten zu ihren Jahreskonzerten ein. Diesmal feierte der Kölner Chor schwuler Männer, „Die Zauberflöten“, mit einer grandiosen Darbietung zeitgemäßer Vokalmusik einen riesigen Publikumserfolg. Ob mit ihren berührenden Melodien oder mit temperament- und humorvoll in Szene gesetzten Liedern beeindruckten die „Zauberflöten“ mit einem manchmal ernsten, manchmal augenzwinkernden Blick auf die Lebenswirklichkeit schwuler Männer. Orchester HerneUnd das Publikum im Saal ließ sich für das Finale zu einer launigen Choreographie animieren.

Schließlich wurden die Konzerte öffentlichkeitswirksam dazu genutzt, zwei Spielerrinnen für eine fünfzigjährige aktive Teilhabe am musikalischen Erfolg des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters auszuzeichnen. Als Vertreter des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen übernahm dies in guter Laune Andreas Focks und überreichte Sigrid Sandmann und Sieglinde Seidel Urkunde und goldene Ehrennadel des DHV.

Mehr dazu „Der Westen

 


Wupperspatzen contra bad boys

Orchester HerneGroßer Besucherandrang herrschte beim festlichen Jahreskonzert der „Wupperspatzen“ am 20.11.11 in der Immanuels-Kirche in Wuppertal-Oberbarmen. Das Traditionorchester bot mit seinem Programm "Let`s dance" lateinamerikanische Rhythmen, bei denen das Publikum nicht anders konnte, als einfach begeistert mitzuwippen. Klassiker, wie der Walzer No 2 oder irische Volksmusik wurden diesmal zudem von einer Harfenistin harmonisch begleitet. Auch die Tarantella arrabiata im schnellen 6/8 Takt schien den Musikern in Fleisch und Blut übergegangen zu sein.

Orchester HerneAls musikalische Gäste konnten in diesem Jahr die „bad boys“ aus Dortmund gewonnen werden, die, zusammen mit ihrem musikalischen Leiter Prof. Dr. Hans Frambach,mit interessanten Akkordfolgen, einer engen Stimmführung und einem homogenen Klanggefüge, mal als Ballade, mal mit Swing, ein ebenfalls abwechslungreiches und ansprechendes Programm präsentierten. Dazu gehörten populäre amerikanische Hits im Stile der dreißiger und vierziger Jahre aber auch deutschsprachige Evergreens.

Orchester HerneSie passten einfach gut zusammen, die Wupperspatzen mit ihrem Big-Band Sound und die 24 „bad boys“ mit ihrer A cappella-Musik verschiedener Stilrichtungen. Zusammen mit einer gekonnt vorgetragenen Moderation mit viel feinsinnigem Wortwitz erlebten die Besucher in der Immanuels-Kirche über 2 Stunden lang eine gelungene Mischung aus Musik, Show und Entertainment.

Die musikalischen Ansprüche des Publikums wurden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht und daher freuen sich die z.Z. 34 aktiven Spielerinnen und Spieler des Orchesters unter der Leitung von Holger Kunz auch im nächsten Jahr auf eine erfolgreiche Probenarbeit und schöne Konzerte.

 


Knef meets Dirty Dancing
Akkordeonorchester begeistert beim Festkonzert

Seine musikalische Vielseitigkeit zeigte das Akkordeon Orchester Oberhausen auf seinem diesjährigen Festkonzert am 19.11.2011 in der Luise Albertz Halle. Die verschiedenen Spielgruppen hatten sich zu ihrem Konzert Sänger und Tänzer eingeladen.

Orchester HerneNach der filigranen Eröffnung durch das Hauptorchester mit zwei Originalwerken, mit denen das Orchester im Oktober beim Landes-Orchesterwettbewerb NRW in Paderborn erfolgreich war, begeisterte der Nachwuchs das Publikum. Das Kinderorchester unter der Leitung seiner Dirigentin Galina Dumrauf rockte den Saal und wurde mit viel Applaus verabschiedet.

Akkordeon und Tanz, diese Verbindung zeigte ein Septett mit einem Tanzpaar des TanzcentrO , anmutig und perfekt auf das Orchesterspiel abgestimmt.

Wie man ausdrucksvoll südamerikanische Rhythmen in ein konzertantes symphonisches Gewand kleidet, wurde im Danzon No.2 von Marquez deutlich gemacht, mit dem das Publikum in die Pause entlassen wurde.

Das im letzten Jahr gegründete UO eröffnete die zweite Konzerthälfte rockig -poppig. Die Musiker wurden beim Erkennungshit aus dem Musical Dirty Dancing durch Gesang und Tanz begleitet. Das junge Sängerpaar Christina Pekel und Dominik Velten sowie die Tänzer Jenniffer Kämmerer und Stefan Scherbaum rissen die Zuhörer bei „Time of my life“ zu Begeisterungsstürmen.

Die jazzige Seite des Akkordeons wird seit vielen Jahren immer wieder eindrucksvoll vom Konzertmeister Wilfried Scheidt dargeboten. Sein selbst zusammengestellter Titel zeigte alle Facetten des Jazzakkordeons, mal bluesig, dann swingend , aber immer gekonnt und ausdrucksstark.

Den Konzerthöhepunkt bildete letztendlich ein Medley mit Titeln von Hildegard Knef.
Das AO begleitete die bekannte Oberhausener Sängerin Helga Borns im Big Band Stil .

Mit der bekannten Candide Overture von Leonard Bernstein wurde das abwechslungsreiche Konzert beendet.
Die von allen Mitwirkenden vorgetragene Zugabe „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ aus dem Knef Zyklus rundete den kurzweiligen Konzertabend erfolgreich ab.

Der lang anhaltende Applaus des Publikums zeigte den Akkordeonisten, dass sie mit ihrer Programmauswahl den richtigen Weg gegangen sind.

PP

 


Einfach anders - ACO begeistert mit Geburtstagskonzert

Bergkamen, 14.11.2011

BERGKAMEN: Wenn der Akkordeon Club Oberaden (ACO) Konzerte gibt, sind diese stets irgendwie anders: Dann singt das Publikum die Texte mit, dann werfen die Spieler schon einmal ihren Dirigenten von der Bühne und dann steht vor allem eines im Raum: Spaß an dem, was gemacht wird. So auch beim Geburtstagskonzert am Samstagnachmittag im studio theater, denn der ACO ist tatsächlich schon 20 Jahre alt.

ACOGewaltig war auch dieses Mal wieder die Eröffnung: Zwar gab es im Vergleich zu früheren Jahren keinen Einzug der Musiker, sondern alle hatten bereits auf der Bühne Platz genommen, doch mit der Fanfare aus den Kino-Filmen von „20th Century Fox“ stiegen die Musiker gleich lautstark ein. Zum sechsten Mal, so freute sich Orchesterleiter und Moderator Jörg Orlowski, war man hintereinander mit 410 verkauften Karten ausverkauft – und das schon Tage vorher.

Dabei waren wie immer nicht nur langjährige Fans, sondern auch viele Frischlinge. „Ich habe sie auf einer Hochzeit von Freunden spielen hören und hab sofort gesagt, dass ich dabei sein möchte, wenn die einmal ein Konzert geben. Die spielen einfach umwerfend“, erklärte eine Besucherin. Eine andere begeisterte Dame versuchte in Worte zu fassen, was den ACO zu etwas besonderem macht: „Die spielen mehrstimmig, die Musik wird so unglaublich voluminös. Und durch den Einsatz des Schlagwerks ist das einfach mehr als diese Rumtata-Musik.“

Tatsächlich wagte sich der ACO wieder einmal an Stücke, die viele zunächst nicht mit einem Akkordeon in Verbindung bringen. Da gab es „Who Wants to Live Forever“ von Queen, Medleys aus der West Side Story und „My Fair Lady“, da wurde „Music“ von John Miles ebenso interpretiert wie der Kaiser-Walzer.
Vor allem waren es jedoch „Rama Lama Ding Dong“ und das „Drafi Deutscher in Konzert“-Medley, das die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes von den Stühlen riss. Da wurde bei „Marmor, Stein und Eisen bricht“ lautstark mitgesungen, bei „Cinderella Baby“ das Uh-Uh beigesteuert, bei „Shake Hands“ mit den Händen gewackelt und getanzt. Ob Kinder oder Erwachsene, alle hatten ihren Spaß.

ModerationIn der Moderation ließ Jörg Orlowski kurz, aber intensiv die 20 Jahre des ACO Revue passieren. Mit dem Geburtstagskonzert feierte der ACO seinen 309. Auftritt und das 14. eigene Konzert.

Im Rahmen des zweieinhalbstündigen Konzertes ehrte Andreas Focks vom Deutschen Harmonikaverband auch einige Mitglieder für ihr langjähriges musikalisches Engagement für die Akkordeon-Musik: Corinna Knepper für 10 Jahre, Jens Böhnke, Tanja Julius, Elvira Kylian, Svenja Littwin, Tanja Plümer und Daniel Scheunemann für 20 Jahre, Anja Schürmann für 30 Jahre. Für 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im ACO wurden Svenja Littwin und Elke Orlowski ausgezeichnet, die goldene Dirigentennadel für 20 Jahre musikalische Leitung erhielt Jörg Orlowski.

Ehrung

 


Emscherländer Akkordeonorchester begeistern im KUZ

Das Emscherland-Akkordeon-Orchester Herne e.V. hat sich bei seinem Jahreskonzert am Samstag, 05.11. im Kulturzentrum Herne mit einem abwechslungsreichen Programm präsentiert und das Publikum zu stehenden Ovationen veranlasst.

Orchester HerneNach der überraschenden Konzerteröffnung mit „Up to Date“ (der Titelmelodie des „Aktuellen Sportstudios“) und anschließender Durchgabe der Ergebnisse der Fußballbundesliga durch den Vereinsvorsitzenden Reiner Franke wurde das Konzert offiziell eröffnet. Aus den „Planeten“ von Gustav Holst brachte das Erste Orchester den Mars als Kriegsbringerplaneten zu Gehör, bevor mit dem „Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones zunächst in den unterhaltsamen Konzertteil übergeleitet wurde.

Das Kinder-Ensemble unter Leitung von Simone Freund begeisterte das Publikum mit kurzweiligen Stücken wie den „Love Song“ und den „Gameboy-Spielen“. Die 9 jungen Musiker im Alter von 9 bis 12 Jahren gaben sich routiniert wie alte Hasen auf der Bühne und zeigten vor dem zahlreich erschienen Publikum keine Nerven! Tosender Applaus und die Forderung von Zugaben waren der Dank.

Orchester HerneIm Anschluß bewies das Hobby-Orchester einmal mehr: Freude an der Musik kennt keine Altersgrenzen! Die Musiker aus allen Altersklassen brachten mit Werken wie „Die glorreichen Sieben“ und „Movie Classics“ ein flottes Programm dar und wurden ebenfalls nicht ohne Zugabe vom Publikum entlassen. Bevor es in die Pause ging wurde Margret Kotzian als Dirigentin des Hobby-Orchesters vom Deutschen Harmonika Verband durch den Bezirksvorsitzenden Andreas Focks für ihre 10jährige Dirigententätigkeit geehrt. Reiner Franke, Vorsitzender des EAO, dankte Margret Kotzian für Ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement in dieser Zeit und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg und viel Spaß mit ihren „Hobbys“.

Im zweiten Konzertteil brachte das Erste Orchester unter der Leitung von Martin Dejnega einen kompletten Querschnitt der vielfältigen Akkordeonliteratur zu Gehör. Los ging es dabei mit „Krakatao“ einem zeitgenössischen Werk von höchstem Schwierigskeitgrad, das einen Vulkanausbruch vertont. Kurzweilig und galant führte der Moderator Martin Zumbült das Publikum dabei gekonnt durch das Programm. Mit den Werken „Tanz der Komödianten“ und „Die Moldau“ wurden die Klassikfans ebenso vom Orchester bedient wie die Popularmusikfans mit der Titelmusik aus „Fluch der Karibik“. Orchester HerneFurios und wild wurde der berühmte „Säbeltanz“ aus dem Ballett Gayaneh dargeboten und furios und wild brandete auch der Applaus im nahezu ausverkauften KUZ auf. Mit Standing Ovations wurde das Orchester zu drei Zugaben aufgefordert.

Für alle Musikerinnen und Musiker auf der Bühne als auch für das zahlreich erschienene Publikum ging damit nach guten 2 Stunden ein rundum gelungener Samstagabend zur Neige.

Aktuelle Informationen zum Emscherland-Akkordeon-Orchester erhalten Sie unter der Vereinshomepage www.eao-herne.de

 


Festakt und Party zugleich - 50 Jahre Akkordeon-Orchester Altenessen

Der erste Teil des Konzertabends am 15.10.2011 war als Festakt sprichwörtlich – mit der „Ouvertüre Caprice“ von Rudolf Würthner, über „Chaconne“ und „Pavane“ bis hin zur „Romanze“ von Fritz Dobler - im klassischen Stil gehalten.

ACOWährend bereits der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, im Vorfeld die Schirmherrschaft für das Festkonzert des Akkordeon-Orchesters Altenessen anläßlich seines 50-jährigen Bestehens übernahm, überbrachte Rudolf Jelinek, Bürgermeister der Stadt Essen, persönlich die Glückwünsche der Stadt und hob das Orchester als musikalischen Botschafter der Stadt hervor, auch im Sinne der Völkerverständigung durch seine regelmäßigen Kontakte und den Austausch mit Essens Partnerstädten.

ACOVom Deutschen Harmonika Verband gratulierte Andreas Focks zu 50 Jahren erfolgreichem Engagement für und in der Akkordeonmusik und würdigte darüberhinaus die Verdienste in der beständig fortgesetzten musikalischen Nachwuchsarbeit. Stellvertretend für das Orchester überreichte er Tobias Dalhof als musikailschem Leiter Skulptur und Urkunde des DHV.

Mit der „Suite für Minis“ und schon fast obligatorischen Zugaben beendete dann das Schülerorchester – unter Leitung von André Lutter - den ersten Konzerteil und gab schon einen Vorgeschmack auf das, was nach der Pause folgen sollte.

ACODenn im weiteren Verlauf des Konzertabends gab es dann nur eines: PARTY! Bei Sekt und Bier an Stehtischen konnten die Gäste im Saal jetzt so richtig mit swingen, wippen und tanzen. Das Akkordeon-Orchester Altenessen wiederholte quasi einen Teil seines erfolgreichen Programms, das es bereits im Juli 2011 auf Zeche Zollverein im Rahmen der „Extraschicht“ gleich dreimal hintereinander an einem Abend absolvierte.Mit Stücken aus Rock, Pop und Latin, von „Copacabana“ über „Cat Stevens in Concert“, einem „Pur Medley“ oder „Toto on Stage“, mit „Smoke on the Water“ und „Mac Arthur Park“ und weiteren, dazu mit viel Percussion und Saxophon-Soli avancierte der Abend letztlich zu einer musikalisch abwechslungsreichen Party.

Selbst beim anschließenden Buffet wurde in kleinerer Besetzung stimmungsvoll weiter musiziert.
AF

 


„Crossover im Akkordeonorchester“ – Akkordeonisten waren begeistert

Hohenlimburger Akkordeon-Orchester organisierte erfolgreich einen Workshop mit Hans-Günther Kölz.

33 Akkordeonisten - vom Hobbyspieler bis zum Akkordeonstudenten - aus verschiedenen Teilen Deutschlands nahmen vom 15.-17. Juli 2011 am Workshop unter der Leitung von Hans-Günther Kölz teil.

Gruppenbild

Am Freitagabend studierten die 33 Akkordeonisten - zur Überraschung vieler Spieler - ohne Noten den bekannten Swing-Klassiker „Sentimental Journey“ einfach durch Vor- und Nachspielen ein.

Am Samstag um 9:30 Uhr begann dann der eigentliche Workshop. Innerhalb von 12 Stunden Probearbeit stellte Hans-Günther Kölz eine große Auswahl seiner Arrangements vor: „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone aus dem Film „The Mission“, „Slapstick“, „A Discovery Fantasy“ und das südafrikanische Stück „Marabi Party“.

Sowohl die Spieler als auch Dirigenten bekamen Tipps, wie Swing-Rhythmen einfacher und trotzdem ausdrucksvoll eingespielt werden können. So wurden Swingrhythmen mit „du tai tak“ erst gemeinsam gesungen und dann richtig gespielt.

„Dass Akkordeonspieler aus verschiedenen Orchestern mit unterschiedlichen Spielerfahrungen so schnell und erfolgreich miteinander musizieren können, hätte ich nicht gedacht “, freute sich die erste Vorsitzende des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters Margit Buxhoidt.
„Selbst nach dem Grillen am Samstagabend waren die Akkordeonspieler plötzlich wieder im Probenraum und probierten neue Stücke aus- das spricht doch für sich. Die Spieler waren so begeistert, dass sie bald wieder an einem Workshop teilnehmen möchten.“

Zum Abschluss des Workshops am Sonntagmittag kam es dann zu einem spontanen Kurzkonzert. Die ebenfalls in der Jugendbildungsstätte beherbergten Schüler der 4. Klasse der Overbergschule (Hagen-Boelerheide) gaben dem südafrikanische Stück „Marabi Party“ durch Mitsingen, Klatschen, Schnipsen und Summen erst einmal den richtigen Klang und führten es zum Abschluss der Übernachtung begeistert den Eltern vor.



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